Gestrandet am Flughafen
: Heftige Unwetter - Mehrere Flüge nach Stuttgart umgeleitet

In Zürich und München toben Anfang der Woche schwere Gewitter. Das hat Auswirkungen auf den Flugverkehr in der Landeshauptstadt.
Von
Michael Bosch
Stuttgart
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umgeleitete Flugzeuge Stuttgart

Betroffen von den Umleitungen waren vor allem Maschinen der Lufthansa.

Daniel Kessler
  • Gewitter in Zürich und München sorgten für Umleitungen nach Stuttgart.
  • Am Montagabend landeten sechs München-Flüge in Stuttgart.
  • Am Dienstagabend fielen in Zürich 20 Starts aus – Reisende übernachteten am Flughafen.
  • Über 30 Maschinen konnten nicht in der Schweiz landen, einige wichen nach Stuttgart aus.
  • Laut Flughafen Stuttgart sind wetterbedingte Umleitungen im Sommer üblich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schwere Unwetter in den Alpen und rund um München haben in dieser Woche dafür gesorgt, dass mehrere Flugzeuge gezwungen waren in Stuttgart zu landen. Bereits am Montagabend waren sechs Flüge aus München umgeleitet worden. Betroffen waren Reisende, die aus Berlin, Lissabon, Göteborg, Mallorca, Sofia und von Kreta kamen.

Am Dienstagabend wütete dann ein Unwetter in der Region um Zürich. Am Abend waren 20 Starts gestrichen worden, Reisende übernachteten gezwungenermaßen am Flughafen. Mehr als 30 Flugzeuge konnten nicht in der Schweiz landen, einige flogen stattdessen nach Stuttgart. Weitere Ausweichlandeplätze waren Genf und Basel. In der Folge war der Flugverkehr am Mittwochmorgen stark beeinträchtigt, weil Maschinen und Besatzungen fehlten.

Umgeleitetes Flugzeug

Umleitungen von Flügen kommen vor allem in den Sommermonaten vor.

Daniel Kessler

„Wetterbedingte Umleitungen kommen insbesondere in den Sommermonaten immer wieder vor“, sagt Beate Schleicher, Sprecherin am Flughafen Stuttgart. „Der Flughafen Stuttgart dient dabei regelmäßig als Ausweichflughafen für München und Frankfurt, und umgekehrt. In vielen Fällen können die Maschinen nach kurzer Wartezeit mit ihren Passagieren an ihren ursprünglichen Zielort weiterfliegen.“

Die Sichtweite ist bei Gewittern nicht das größte Problem, sie bergen andere Gefahren. In und um Kumulonimbus-Wolken treten häufig starke Auf- und Abwinde, Windscherungen sowie heftige Turbulenzen auf. Hinzu kommen Blitzschlag, Starkregen und stellenweise Hagel. Besonders kritisch sind dabei Starts und Landungen.

Piloten dürfen Gewitterzellen nicht direkt durchfliegen und halten in der Regel einen Sicherheitsabstand von mindestens 20 Kilometern ein. In der Regel werden Schleifen geflogen und abgewartet, bis das Gewitter weiterzieht. Ist absehbar, dass das zeitnah nicht passiert, oder der Treibstoff knapp wird, wird in Abstimmung mit der Flugsicherung ein anderer Flughafen in der Nähe angesteuert.

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