Graffiti an Sporthalle auf Waldau: „Identitätsstiftend“ – Aus einer Schmiererei wird ein Kunstwerk

Ein junger Künstler bei der Arbeit
tusWas sich der Schmierer dabei gedacht hat? Vermutlich nichts. Jedenfalls hatte er auf die Wand der Karl-Wolz-Halle auf der Waldau das Wort „ZEMENT“ gesprüht. Der tus Stuttgart und Künstler Max Frank machten das Beste daraus.
Nun ist Zement ein Baustoff und insofern war das gar nicht falsch. Nur halt hässlich, und mit dem tus hatte es auch herzlich wenig zu tun. Entfernen kostet aber richtig Geld. Insofern war man beim Sportverein froh, dass sich der Graffitikünstler Max Frank meldete: Er hatte eine Idee. Er bot an, die Wand neu zu gestalten. Gemeinsam mit Nachwuchskünstlern.

Das Wandbild
Foto: tusUnd so trafen sich in den Osterferien Max Frank und ein Dutzend junge Vereinsmitglieder des tus zum Graffiti-Workshop. Nach einer kurzen Einführung ins Sprühen machten sie sich daran, Ideen zu entwickeln. Der Fernsehturm durfte nicht fehlen, der Schriftzug des Vereins, und die verschiedenen Sportarten.

Die Künstler
Foto: tusSo sprühte man dann zwei Tage lang und hat nun ein Wandbild geschaffen. Oder wer es internationaler und etwas wichtiger mag, ein Mural. Eines, dass der tus sogar für „identitätsstiftend“ hält. Wer jetzt da oben spaziert geht, weiß ganz genau, wo er unterwegs ist: „Auf der Waldau“.
