Großbrand in Stuttgarter Busdepot
: Ausgebrannter Bus geborgen

Die Polizei kann nach dem Brand im Busdepot der SSB das Fahrzeug inspizieren, das zuerst Feuer fing. Bringt das die Ermittlungen voran?
Von
Christine Bilger
Stuttgart
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  • Bei dem Feuer Ende September entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

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  • Der Feuerwehr fiel der Brand gegen 20 Uhr auf.

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  • Eine große Rauchsäule war über dem Gebiet.

    Andreas Rosar
  • Offenbar hat es zwei Leichtverletzte gegeben.

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  • Die Feuerwehr ist noch am Freitagmorgen mit mehr als 200 Kräften Einsatz.

    Andreas Rosar
  • Die Löscharbeiten dauerten am Freitagmorgen an.

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  • Am Freitagmorgen wird ...

    Jürgen Brand
  • ... das Ausmaß der Zerstörung deutlich.

    Jürgen Brand
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  • Auch am Morgen nach dem Brand kam es zu Nachlöscharbeiten.

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  • Ausgebrannte Busse

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  • Das Depot bei Tageslicht

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  • Die Feuerwehr war weiter im Einsatz.

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  • Von den Bussen ist nicht viel übrig.

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  • Offenbar sind die unbeschädigten Busse auf das Gelände des Cannstatter Wasens ausgewichen.

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  • Busse auf dem Wasen in Reih und Glied

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Stuttgart - Es geht voran bei den Untersuchungen der Brandursache auf dem Betriebsgelände der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) im Stuttgarter Osten an der Wangener Straße. Die Polizei hat nun den Bus in Augenschein nehmen können, auf dessen Dach das Feuer am Abend des 30. September seinen Anfang genommen hatte. Jedoch ist die Spurenlage gelinde gesagt schwierig.

Kriminalpolizei untersucht ausgebrannten Bus

„Am Montag konnte der Bus aus der Halle geschleppt werden“, sagt die Polizeisprecherin Ilona Bonn auf Anfrage unserer Zeitung. Es handelt sich dabei um einen Daimler-Elektrobus des Typs e-Citaro mit Festkörperbatterien. Auf dessen Dach lag der Ursprung des Brands, das belegen Daten der Brandmeldeanlage. Ein erster Versuch, den Bus am Donnerstag der vergangenen Woche in Augenschein zu nehmen, war gescheitert: Statiker hatten davor gewarnt, die durch den Brand stark beschädigte Halle zu betreten, in der der Bus untergestellt war.

Die Spurenlage ist schwierig

Die Brandermittler könnten allerdings an dem völlig zerstörten Bus nur noch wenig erkennen, sagt die Polizeisprecherin. Daher werde ein Ergründen der Brandursache ex­trem schwierig. Auch ein Gutachten zu einer Vergleichsmessung an einem baugleichen Bus werde so schnell keine Antworten liefern. Die Herstellerfirma hatte den Bus zur Verfügung gestellt, um diese vornehmen zu können. „Das wird auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagt die Pressesprecherin Ilona Bonn. Das Gutachten soll klären, an welchen Stellen beim Laden Hitze oder eine erhöhte Spannung entstehen könne.

Das Feuer war am Abend des 30. September in der seitlich offenen Halle auf dem SSB-Gelände ausgebrochen. 60 Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, 25 wurden jedoch bei dem Brand des Busdepots völlig zerstört.

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