Großprotest in Stuttgart
: Tausende demonstrieren: Kommunen am Limit, Sozialstaat in Gefahr

Verdi und IG Metall riefen zur Großdemonstration auf dem Schlossplatz auf. 7500 Teilnehmer machten auf die kritische Finanzlage der Städte aufmerksam.
Von
Lotta Wellnitz
Stuttgart
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  • Vor dem Kunstmuseum schwenken die Demonstranten ihre Fahnen.

    Lotta Wellnitz
  • Verdi und IG Metall riefen am 28. Februar zu einer Demo in der Stuttgarter Innenstadt auf.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Tausende Teilnehmende folgten dem Aufruf.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Die Demo stand unter dem Motto „Kommunen am Limit – Menschen brauchen Zukunft!“

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Die Kundgebung richte sich unter anderem gegen „Sozialstaats-Bashing“.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Der Demonstrationszug zog über den Karlsplatz, Münzstraße, Marktplatz, Eberhardstraße, Nadlerstraße und Neue Brücke zur Theodor-Heuss-Straße und von dort über die Bolzstraße zur Grünfläche am Eckensee.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Während der Einzelhandel über die Vielzahl von Demonstrationen an Samstagen klagt, kämpfen die Veranstalter für ihr Anliegen.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Weitere Eindrücke von der Demonstration in Stuttgart.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Weitere Eindrücke von der Demonstration in Stuttgart.

    Andreas Rosar
  • Weitere Eindrücke von der Demonstration in Stuttgart.

    Andreas Rosar
  • Weitere Eindrücke von der Demonstration in Stuttgart.

    Andreas Rosar
  • Weitere Eindrücke von der Demonstration in Stuttgart.

    Andreas Rosar
  • Weitere Eindrücke von der Demonstration in Stuttgart.

    Andreas Rosar
  • Weitere Eindrücke von der Demonstration in Stuttgart.

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    Andreas Rosar
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Mehrere tausend Menschen haben sich am Samstagmittag auf dem Stuttgarter Schlossplatz zur Großdemonstration der Dienstleistungsgewerkschaft verdi und der IG Metall versammelt. Unter dem Motto „Kommunen am Limit – Menschen brauchen Zukunft!“ kritisierten die Redner die aktuellen Angriffe auf den Sozialstaat und das Recht auf Teilzeit.

Neben Verdi, auch Redner von SSB und Mercedes

Ein Sprecher von verdi sprach von zunächst 7500 Teilnehmern. „Die Finanzsituation der Kommunen hat destabilisierende Ausmaße angenommen“, sagte die verdi-Beziksleiterin Maike Schollenberger. Die Städte und Gemeinden drohten, von innen zu kollabieren. Viele Kolleginnen und Kollegen seien am Limit. Unter anderen beteiligten sich Redner von der Stuttgarter Straßenbahnen SSB und Mercedes.

Anschließend setzte sich die Menge zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt in Bewegung. Die Schlusskundgebung ist gegen 14 Uhr am Eckensee im Schlossgarten geplant. Zu den zunächst befürchteten Warnstreiks im Nahverkehr kam es in Baden-Württemberg nicht.

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