: Marode und viel zu wenig Platz – „uns geht die Luft aus“
Wegen der desolaten Haushaltslage stehen in Stuttgart viele Sanierungen und Neubauten auf der Kippe. Eine Schule würde es besonders stark treffen, der Betrieb ist „akut gefährdet“.
Die Gänge in der Gustav-Werner-Schule sind eng, weil sich dort Garderoben, Materialschränke und auch Einzelarbeitsplätze befinden. Woanders ist kein Platz dafür. Die Rektorin Katja Kuklinski sorgt sich um die Zukunft der Schule.
Lichtgut/Leif Piechowski
Die Gustav-Werner-Schule in Zuffenhausen ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Schule ist marode und platzt aus allen Nähten.
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Hier stand mal eine Sitzecke. Die musste aber aus Brandschutzgründen weichen.
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Bewegungspausen finden auf dem Flur statt – woanders ist kein Platz.
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Die kleine Küche wird auch als Besprechungsraum genutzt.
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Blick in das Lehrerzimmer – das Kollegium umfasst 72 Personen.
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Der Essensbereich in der Gustav-Werner-Schule reicht nur für einen Bruchteil der Kinder und Jugendlichen.
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Im Vorraum der Schwimmhalle ist der hintere Bereich abgesperrt, weil der Putz von der Decke kommt.
Lichtgut/Leif Piechowski
Ein kleines Schild, das viel aussagt: „Fräulein Streicher“ gibt es an der Gustav-Werner-Schule schon lang nicht mehr. Doch Sanierungsarbeiten sind seitdem ausgeblieben.