STZ+STZ+Hinter den Kulissen im Museum
: Wie wird ein toter Bär für die Ewigkeit präpariert? – Einblicke in die Arbeit

Er schaut die Besucher im Naturkundemuseum aufmerksam Augen an. Der syrische Braunbär Raschid. Wie hat Präparator Joseph Kälberer das Tier so lebensecht präpariert?
Von
Iris Frey
Stuttgart
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  • Braunbär Raschid im Großpräparatorium des Naturkundemuseums.

    Joseph Kälberer
  • Blick in das Großpräparatorium des Naturkundemuseums.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Dort wurde auch der syrische Braunbär Raschid aus der Wilhelma präpariert,, derr 2019 an Altersschwäche gestorben war, dass er nun so im Systematikraum des Naturkundemuseums für die Besucher zu sehen ist.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Präparator Joseph Kälberer hat hier im Großpräparatorium den Bär als Ausstellungsstück vorbereitet und ihm seine ewige Lebendigkeit geschaffen.

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  • Ein Blick auf das Werkzeug des Präparatoren, darunter sind viele Zangen.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Weitere Arbeitsgeräte des Präparators.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Kälberer hat den syrischen Braunbär 2023 präpariert. Ein Modellkopf.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Hier zeigt er rechts den üblichen Modellkopf eines Bären und links den breiteren von Raschid.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Am Ausstellungsstück ist der Unterschied noch deutlicher zu sehen. Hier nun rechts die naturgetreue Nachbildung von Raschids Kopf im Modell.

    Joseph Kälberer
  • Diese blaue Bürstenmaschine hilft bei der Bearbeitung des Fells.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Bär Raschid mit dem übergezogenen, frisch gegerbten Fell, welches das Modell des Körpers komplett passgenau ummantelt. Kälberer hat dne 34 Jahre alten Bär liegend präpariert, dem Alter des Tieres entsprechend.

    Joseph Kälberer
  • Das Minimodell vom Bären Raschid, welches der Präparator zuerst angefertigt hat.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Die Maße aus dem Minimodell hat er dann hochgerechnet auf das lebensechte Modell des Bären. Hier sind die nachgebildeten Körperteile schon weitgehend zusammengesetzt.

    Joseph Kälberer
  • Der Kopf des Bären nach dem einst lebendigen Tier nachgebildet:. Dieses Tonmodell des Kopfes hat Kälberer dann mit mit einer glasfaserverstärkten Kunststoff-Form abgeformt. Sie wird dann mit Polyurethan-Schaum gefüllt und der Giesßling wird dann für das Präparat verwendet.

    Joseph Kälberer
  • Die Augen des Bären Raschid müssen farblich wieder getroffen werden.

    Joseph Kälberer
  • Bei der Auswahl der richtigen Augen muss auch die Größe stimmen, die vermessen wird.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Ein Blick auf das künftige Ausstellungstier. Die Schnauze wird nun mir Airbrush-Technik farblich wieder vervollständigt.

    Joseph Kälberer
  • Hier noch Rosatöne aufgebracht an der Schnauze.

    Joseph Kälberer
  • Und in weiteren Farbschichten entstehen jetzt dunklere Töne, die der echten Schnauze entsprechen.

     
  • Mit Klarlack auf den Glasaugen und Airbrush-Farbe an der Schnauze wirkt Raschid wie lebendig.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Glänzende Augen im Ausstellungsstück des syrischen Braunbärs, der noch bis 2030 im Naturkundemuseum Stuttgart zu sehen ist.

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