Hohe Temperaturen
: Warnung vor Hitze – diese Punkte sollten Stuttgarter beachten

Temperaturen über 30 Grad – der Hitzesommer in Stuttgart ist zurück. Das Gesundheitsamt erinnert an die Gefahren für bestimmte Personengruppen und gibt Ratschläge für den Alltag.
Von
Judith Sägesser
Stuttgart
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Sonnenschutz dabei? Wer bei Hitze tags unbedingt raus muss, sollte sich schützen.

Andreas Rosar/Fotoagentur-Stuttgart

Nach einer verregneten Zeit ist die Hitze zurück. In Stuttgart ist laut Stadt zu erwarten, dass die Temperaturen weiter ansteigen und Spitzenwerte erreichen von „deutlich über 30 Grad“, wie in einer aktuellen Mitteilung zu lesen ist.

„Das Gesundheitsamt warnt vor einer erhöhten Belastung für Gesundheit und Wohlbefinden“, heißt es zudem. Gefährdet seien vor allem ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke. „Hohe Temperaturen können zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.“

Ungesüßter Tee und helle Kleidung bei Hitze

Damit sich möglichst viele vor der Hitze schützen, gibt die Stadt Tipps. So sei es besser, die Sonne zwischen 11 bis 16 Uhr zu meiden und Aufenthalte im Freien in dieser Zeit möglichst sein zu lassen; Sonnencreme und Sonnenhut; eher helle Kleidung tragen; viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken und leichte Mahlzeiten essen; und die Wohnung nachts und morgens gut lüften und tagsüber Fenster schließen und Rollläden herunterlassen. Wenn man es daheim nicht mehr aushält: Auf einer Karte können die Stuttgarter nachschauen, wo sich kühle Orte in der Stadt befinden.

Viel trinken ist gut – am besten Wasser oder ungesüßten Tee.

Foto: Marijan Murat/dpa

Stuttgart hat seit Kurzem einen Hitzeaktionsplan. Auf 100 Seiten ist festgehalten, mit welchen kurz- und langfristigen Maßnahmen die Stadt ihre Bürger vor extremer Hitze – ausgelöst durch den Klimawandel – schützen will. Sie ist dabei wesentlich auf die Mithilfe aller angewiesen. „Der Hitzeaktionsplan lebt von der Beteiligung vieler Akteure, er ist ein Mitmachplan“, sagt Professor Stefan Ehehalt, der Leiter des städtischen Gesundheitsamts. Allein schafft die Stadt das schlicht nicht.

Deshalb setzt man unter anderem auch auf Nachbarschaftshilfe und wirbt dafür, sich Gedanken über die Menschen zu machen, die neben einem wohnen und ihnen, wenn nötig, Hilfe anzubieten. Letztlich ähnlich wie in Coronazeiten.

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