Kaufpreise Wohnimmobilien: Stuttgarter Bezirk unter Top 100 der teuersten Stadtteile

Teures Pflaster: Blick auf Stuttgart vom Aussichtspunkt Heinrich-Heine-Höhe auf die Stuttgarter Innenstadt. Besonders Immobilien auf Höhenlagen im Stuttgarter Norden sind hochpreisig.
dpa/Marijan Murat- Immowelt-Ranking zeigt hohe Angebotspreise in Top-Lagen deutscher Großstädte.
- Stuttgart zählt zu den teuersten Standorten – Durchschnitt 4546 Euro pro Quadratmeter.
- Bezirk Nord liegt vorn: etwa 5760 Euro pro Quadratmeter, 27 Prozent über Stadtmittel.
- Weitere Premiumlagen: Frauenkopf 5508, Sillenbuch 5405, West 5302, Sonnenberg 5279 Euro.
- Am günstigsten in Stuttgart: Asemwald mit 3421 Euro – 25 Prozent unter Durchschnitt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Zustand einer Immobilie mag für die Wertermittlung wichtig sein, doch entscheidend für deren Kaufpreis ist vor allem die Lage. Der bekannte Maklerspruch „Lage, Lage, Lage“ gilt nach wie vor - und wird auch in der neuesten Analyse des Immobilienportals Immowelt eindrücklich bestätigt.
Wer in den exklusivsten Wohnlagen deutscher Großstädte eine Eigentumswohnung erwerben will, muss mit Quadratmeterpreisen in fünfstelliger Höhe rechnen. Eine aktuelle Rangliste der Angebotspreise von Wohnimmobilien in den Stadtteilen der 15 größten deutschen Städte zeigt: die begehrtesten Gegenden in München und Hamburg liegen mittlerweile locker über der 10000-Euro-Marke.
Stuttgart zählt zu den teuersten Standorten in Deutschland
Vor allem die bayerische Landeshauptstadt spielt preislich in einer eigenen Liga - in der Münchner Altstadt (Lehel) kosten Immobilien fast doppelt so viel wie in Berlin-Mitte. Auf den ersten zehn Plätzen finden sich allein acht Viertel in München und zwei in Hamburg, genauer: Harvestehude sowie Rotherbaum. Ganz anders sieht es am unteren Ende des Preisrankings aus, wo vor allem Viertel in Großstädten wie Duisburg oder Bremen mit Quadratmeterpreisen unter 2000 Euro zu finden sind.
Auch Stuttgart zählt zu den teuersten Wohnstandorten Deutschlands. Der durchschnittliche Kaufpreis für Immobilien in der Landeshauptstadt liegt laut Immowelt aktuell bei rund 4546 Euro pro Quadratmeter. Logischerweise sind auch innerhalb der baden-württembergischen Hauptstadt die Unterschiede beachtlich.
Gefragte Lage - der Stuttgarter Norden
Zu den teuersten Wohnlagen Stuttgarts zählt aktuell Nord. Zu diesem Stadtbezirk gehören etwa die Wohnlagen am Bismarckturm und Gähkopf, in der Cäsar-Flaischlen-Straße, in der Schottstraße oder auch auf der Feuerbacher Heide. Käufer zahlen hier aktuell durchschnittlich rund 5760 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Preisniveau von rund 27 Prozent über dem Stuttgarter Durchschnitt.
Laut Immowelt folgen in Stuttgart die Premiumlagen am Frauenkopf (5508 Euro), in Sillenbuch (5405 Euro), West (5302 Euro) und Sonnenberg (5279 Euro). Am unteren Ende der Rangliste für Stuttgart findet sich der Asemwald mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 3421 Euro pro Quadratmeter, was 25 Prozent unter dem Stuttgarter Durchschnitt liegt. Auch Giebel, Mönchfeld, Münster und Bergheim bieten weiterhin vergleichsweise erschwinglichere Immobilienpreise.
Für das Ranking wurden insgesamt 1022 Stadtteile (in den 15 größten deutsche Städten) untersucht. Stuttgart-Nord belegt im Immobilienpreis-Ranking Platz 98.
