STZ+STZ+Kinder-Euthanasie in Stuttgart
: Das Mädchen und seine Mörder

Die Stuttgarter Ärztin Hedwig Eyrich schrieb während der NS-Zeit Kinderbücher – und ließ Kinder umbringen. Eines der Opfer war die dreijährige Gerda Wild.
Von
Anna-Theresa Bachmann
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Die Familie Wild in ihrer Siedlung in Stuttgart-Zuffenhausen: rechts außen Klara, links außen ihre kleine Schwester Gerda, die am 5. Oktober 1943 in der Psychiatrie Eichberg umgebracht wurde. Foto: Lando Hass

     
  • Die Stuttgarter Ärztin Hedwig Eyrich schrieb während der NS-Zeit Kinderbücher – und ließ Kinder umbringen.

    Lando Hass
  • Das Städtischen Gesundheitsamt in der Rotebühlstraße 43: Am 13. August 1941 bezieht Hedwig Eyrich ihr Büro im vierten Stock. In der Abteilung Erb- und Rassenpflege stellt die Ärztin nicht nur Ehefähigkeitszeugnisse aus, die Abteilung ist auch die Schaltstelle der NS-Kindereuthanasie in Baden-Württemberg.

    Stadtarchiv Stuttgart
  • Stuttgart-Sonnenberg: hier wohnen Hedwig und Max Eyrich mit ihren Kindern. Das Foto zeigt die heutige Laustraße, die seinerzeit Adolf-Hitler-Straße hieß.

    Sonnenberg Verein
1 / 4