Klinik in Stuttgart
: Klinikclowns im Olgahospital: Wie Humor Kindern im Krankenhaus hilft

Stefanie Friedrich und Lisa Schnee arbeiten als Klinikclowns im Olgahospital. Im Video erzählen sie, warum ihre Arbeit weit mehr ist, als Kinder einfach nur zum Lachen zu bringen.
Von
Olivia Susan Denner
Stuttgart
Klinikclowns im Olgahospital

Als Dr. Lametta Zamperoni und Miss Mina wollen Stefanie Friedrich (rechts) und Lisa Schnee (links) Kindern den Klinikalltag erleichtern.

Olivia Denner
  • Klinikclowns im Stuttgarter Olgahospital unterstützen Kinder und Familien im Alltag.
  • Stefanie Friedrich und Lisa Schnee arbeiten als Dr. Lametta Zamperoni und Miss Mina.
  • Sie sind medizinisch und psychologisch geschult und Teil eines klinischen Konzepts.
  • Humor soll Ängste vor Behandlungen reduzieren und Stress abbauen – Studien belegen Wirkung.
  • Die Olgäle-Stiftung finanziert die Arbeit der Klinikclowns seit 1999.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Manchmal glaube ich, haben Leute ein etwas falsches Bild vom Clown-Sein. Und sind vielleicht auch erst etwas skeptisch“, schildert Lisa Schnee ihre Erfahrungen als Klinikclown. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Stefanie Friedrich macht sie regelmäßig als Miss Mina die Flure und Zimmer im Olgahospital in Stuttgart unsicher. Genauer gesagt, bringt sie zusammen mit Dr. Lametta Zamperoni – wie sich Friedrich als Klinikclown nennt – Kinder nicht nur zum Lachen, sondern versucht die Familien so gut wie möglich in ihrer Situation zu unterstützen.

„Ich glaube, Humor ist das einzige Mittel in schweren Zeiten. Man kann mit uns durch Täler gehen und wir verlassen einen erst, wenn wir wissen, da ist wieder Hoffnung“, beschreibt Stefanie Friedrich den Anspruch, den die beiden an sich selbst haben.

Klinikclowns sind Teil eines klinischen Konzepts

Denn die Arbeit als Klinikclown ist viel mehr als bloße Bespaßung: Sie sind Teil eines klinischen Konzepts und daher auch speziell medizinisch sowie psychologisch geschult. Die Clowns sollen einen Teil dazu beitragen, den Klinikalltag so kindgerecht wie möglich zu gestalten und beispielsweise auch die Krankheit spielerisch mit einzubeziehen. Eine Arbeit, die Wirkung erzielt. Denn Studien zeigen, dass Klinikclowns dazu beitragen können, Ängste vor Behandlungen zu verringern und Stress abzubauen. Die Arbeit der Klinikclowns im Olgahospital wird seit 1999 von der Olgäle-Stiftung finanziert.

Wie genau Dr. Lametta Zamperoni und Miss Mina der Spagat zwischen Hoffnung, Humor und den schweren Momenten des Klinikalltags gelingt, zeigt unser Video.