Stuttgarter Wissenschaftsfestival
: Faszinierende Forschung für die Medizin von morgen

AnzeigeWie entstehen neue Therapien und welche Rolle spielen KI und digitale Technologien in der Medizin? Antworten darauf geben Experten und Expertinnen des Bosch Health Campus und des Robert Bosch Krankenhauses beim Stuttgarter Wissenschaftsfestival.
Von
Cornelia Varwig
Stuttgart

Im Labor des Robert Bosch Centrums für Tumorerkrankungen wird nach neuen Ansätzen für Krebstherapien gesucht.

Bosch Health Campus / Christoph Schmidt

Im Mittelpunkt stehen Themen wie künstliche Intelligenz, digitale Gesundheitsanwendungen sowie neue Ansätze in der Krebsmedizin. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in Bereiche, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Mit seinem Programm knüpft der Bosch Health Campus an das diesjährige Festivalmotto „Medizin der Zukunft“ an und legt dabei besonderen Wert auf den direkten Austausch zwischen Wissenschaft, Medizin und Öffentlichkeit.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen, das 2026 sein zehnjähriges Bestehen feiert: Der 27. Juni steht ganz im Zeichen der Krebsmedizin. Auf dem Programm stehen seltene Einblicke in die Labore sowie Vorträge und Workshops im Robert Bosch Krankenhaus für Patientinnen und Patienten und Interessierte.

Medizinische Innovationen selbst erleben

Interaktiv wird es am 29. und 30. Juni: In eigens für das Festival entwickelten Design-Thinking-Workshops arbeiten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Fachleuten vom Bosch Digital Innovation Hub an Ideen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz, Sensorik und Robotik in der Medizin.

Im Digital Health Showroom können Interessierte zudem digitale Gesundheitsanwendungen selbst ausprobieren.

Im Digital Health Showroom kann man neue Technologien wie Virtual-Reality-Brillen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft ausprobieren.

Bosch Health Campus / Björn Hänssler

Wissenschaft im Gespräch – auch an der Bar

Auch außerhalb klassischer Vortragsräume sucht der Bosch Health Campus den Austausch mit dem Publikum. Beim Format „Science in the Bar“ diskutieren am 1. Juli zwei Kardiologen des Robert Bosch Krankenhauses mit Gästen über aktuelle Entwicklungen in der Herzmedizin. Einen Tag später erklärt eine Kardiologin, welche Bedeutung klinische Studien für medizinische Fortschritte haben und warum es manchmal gar nicht verkehrt ist „Versuchskaninchen“ zu sein.

Ein Experiment wagt der Bosch Health Campus zudem mit dem Format „Literatur trifft Wissenschaft“ gemeinsam mit dem Magazin „Bild der Wissenschaft“ und der Volkshochschule Stuttgart. Dabei denken ein Versorgungsforscher und eine Rezitatorin am 2. Juli anhand von wissenschaftlichen Fakten und literarischen Fundstücken mit dem Publikum über das „Älterwerden und Jungbleiben“ nach. 

Das Institut für Geschichte der Medizin betreut eine Spezialbibliothek mit über 60.000 Publikationen zur Medizingeschichte und mehr als 14.500 Bänden zur Geschichte der Homöopathie.

Institut für Geschichte der Medizin

Blick zurück für die Medizin von morgen

Wer sich für die Geschichte der Medizin interessiert, kann außerdem das Institut für Geschichte der Medizin auf dem Gelände der Robert Bosch Stiftung besuchen. Dort wird an zwei Terminen gezeigt, welchen Beitrag historische Forschung zum Verständnis heutiger und künftiger medizinischer Entwicklungen leisten kann.

Zum Überblick über alle Veranstaltungen und zur Anmeldung geht es auf der Webseite vom Bosch Health Campus