Nach tödlichem SUV-Unfall in Stuttgart
: Polizei richtet Hinweisportal ein

Jetzt soll ein Hinweisportal helfen: Die Stuttgarter Polizei bittet Zeugen um Bilder und Videos zum Unfall am Olgaeck mit einer Toten und sieben Verletzten.
Von
Jonas Schöll
Stuttgart
  • Bei dem Unfall am Olgaeck kam eine 46 Jahre alte Frau ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden verletzt.

    Andreas Rosar/dpa
  • Kurz vor 18 Uhr am Freitagabend fuhr der Fahrer der G-Klasse in die Personengruppe, die sich an der Stadtbahnhaltestelle Olgaeck befand.

    Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart
  • Bei dem Unfall wurden acht Menschen verletzt, zwei davon lebensgefährlich, eine 46-Jährige starb nach dem Unfall in einer Klinik.

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  • Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab.

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  • Ein Abschleppfahrzeug rückte an und entfernte den Mercedes von der Straße.

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  • Der 42-jährige Unfallfahrer hatte auch ein 5-jähriges Kind im Auto, beide blieben unverletzt.

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  • Die Polizei und die Staatsanwaltschaft gehen nicht von einem Terroranschlag, sondern von einem tragischen Unfall aus.

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  • Der ÖPNV rund um die Haltestelle Olgaeck war bis in die Nacht aus dem Takt.

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Nach dem Unfall mit einer Toten und sieben Verletzten in Stuttgart hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Die Beamten bitten Zeugen darum, Bilder und Videos hochzuladen – insbesondere Bildmaterial, das die G-Klasse unmittelbar vor dem Unfall zeigt.

Der Link zu dem Hinweisportal lautet: https://bw.hinweisportal.de/Hinweise sind weiterhin auch unter der Rufnummer 0711 8990 4100 möglich. Bilder und Videos, die das Einsatzgeschehen lediglich nach Eintreffen der Polizei und der Rettungskräfte abbilden, werden nicht benötigt.

Viele Fragen offen

Bei dem Unfall am Olgaeck kam eine 46 Jahre alte Frau ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Unter ihnen sind fünf Kinder.

Gegen den 42 Jahre alten Autofahrer ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung. Weil keine Haftgründe vorliegen, kam der nicht vorbestrafte Deutsche auf freien Fuß.

Was zu dem Unfall an einer großen Kreuzung direkt an einer Stadtbahn-Haltestelle führte, bleibt ungewiss. In der Mitteilung der Ermittler am Samstagabend ist nur davon die Rede, dass der Wagen „aus bislang unbekannter“ Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und gegen das Geländer eines Fußgängerüberwegs prallte.

Immer wieder Unfälle mit großen Fahrzeugen

Am Freitagabend war ein Sachverständiger vor Ort. Polizistinnen und Polizisten vermaßen das schwarz lackierte Unfallauto, fotografierten und leuchteten auch noch einmal mit einer Taschenlampe unter die Mercedes-G-Klasse, als ein Abschleppwagen das Fahrzeug mit Hilfe eines Krans in die Luft gehoben hatte.

Immer mal wieder kommt es aber zu Unfällen mit großen, schweren Fahrzeugen - häufig sogenannten SUV (Sports Utility Vehicle: Geländelimousine oder Stadtgeländewagen). So war im Oktober ein Fahrer in Esslingen bei Stuttgart damit ins Schleudern geraten und nach rechts auf den Gehweg abgekommen. Eine Mutter und ihre drei und sechs Jahre alten Söhne kamen ums Leben.

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