Närrischer Wochenmarkt in Bad Cannstatt
: Narren erobern den Marktplatz

Zum 29. Mal gibt es in Bad Cannstatt den närrischen Wochenmarkt am Schmotzigen Donnerstag. Die Kunden freuen sich, wenn die Ware von Clowns und Co. verkauft wird.
Von
Julia Barnerßoi
Stuttgart
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  • Gerhard Eisenmann (links) schwingt seit 29 Jahren die Möhren beim närrischen Wochenmarkt. Auch Alexander Eisenmann ist ein alter Hase im Narrengeschäft. Für Dominik Hammer (rechts) ist es das erste Mal als Verkäufer im Clownskostüm.

    Julia Barnerßoi
  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt. Die Felben jagen manchen Kindern Angst ein. Aber nur so lange bis sei einen Lolli aus der Tasche ziehen.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt. Auch die Kleinsten des Cannstatter Kübelesmarkts sind schon dabei.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt. Der Cannstatter Büttel führt durchs Programm.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt. Ein Calamar verkauft Fisch.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt. Ein Prinzenpaar radelt standesgemäß ein.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt. Zahlreiche Zünfte haben sich eingefunden.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt.

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  • Am Schmotzigen Donnerstag erobern die Narren den Wochenmarkt. Ob die Wurst heute wohl lustiger schmeckt?

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Bad Cannstatt - Der frische Fisch am Stand vor dem Verwaltungsgebäude wird an diesem Morgen von einem Calamar verkauft. Die Kunden scheint das nicht zu wundern, sie bestellen in gewohnter Manier ihre Forellen und andere Leckereien aus See und Meer. Am Schmotzigen Donnerstag sehen alle Marktbeschicker auf dem Cannstatter Wochenmarkt anders aus als sonst. Mit viel Freude machen sie beim närrischen Wochenmarkt der örtlichen Narrenzünfte mit.

Punkt 10 Uhr stürmen die Zünfte und Garden den Platz. Bis der Cannstatter Büttel und sein Gefolge mit Kapelle, Ratschen und Glocken auf der Bühne vor dem Alten Rathaus angekommen sind, ist das Einkaufen aufgrund des Geräuschpegels kurzzeitig kaum möglich. Das macht aber nichts, denn alle klatschen, singen und feiern mit. Die Kinder machen große Augen, besonders wenn die Felben des Cannstatter Kübelesmarkts mit ihren ein wenig gruselig anmutenden Holzmasken auf sie zukommen. Zieht der Felbe einen Lolli aus der Tasche, sind die Kinder aber ganz schnell wieder versöhnt.

Plüschblüten um den Kopf

Nicht nur die Mitwirkenden der Zünfte und die zahlreichen Besucher haben sich in bunte Kostüme geworfen. Besonders die Marktbeschicker haben sich viel Mühe gegeben. Ein perfekt geschminkter Clown verkauft Wurst und Fleisch, und hinter dem Blumen- und Gemüse-Stand von Ulrich Steinle aus Remseck steht eine Handvoll menschlicher Sonnenblumen, mit gelben Plüsch-Blüten um den Kopf und Sommersprossen als Samen auf den Wangen.

Am Obststand aus dem Remstal ackern an diesem Morgen ebenfalls drei Clowns, nämlich Gerhard und Alexander Eisenmann sowie als Aushilfe Dominik Hammer. Für Letzteren ist es der erste närrische Wochenmarkt. Gerhard Eisenmann hingegen ist von Anfang an dabei. Und das ist eine ordentliche Zeit, denn in diesem Jahr richten die Narren bereits den 29. närrischen Wochenmarkt aus. Den Besuchern gefalle es sehr gut, wenn sie kostümiert verkaufen, berichtet Gerhard Eisenmann. Ebenso gut kommt das Programm auf der Bühne an. Begeistert stimmen die Zuschauer in die Narri-Narro-Ahoi-Rufe ein.

Weitere Fasnet-Termine in Cannstatt

Die Fasnet in Cannstatt geht weiter

Wenn der Schmotzige Donnerstag als Höhepunkt der Fasnet mit Rathaussturm und Kübelesrennen vorüber ist, ist trotzdem lange noch nicht Schluss mit der Fasnet in Cannstatt. Der Samstag, 1. März, beginnt um 14 Uhr mit der Kinderfasnet des Kübelesmarkts im Kolpinghaus. Höhepunkt ist der Küblerball am Abend im frisch sanierten Kursaal, der um 19.11 Uhr beginnt.

Nach dem Fest im Kursaal geht es am Sonntag, 2. März, an die frische Luft. Um 16.30 Uhr spielen die Kübler am Mühlgrün die „Felbensaga“. Um 18 Uhr ist Fasnetsgottesdienst in der Stadtkirche. Am Rosenmontag, 3. März, verteilt der Küblerrat von 12 Uhr an die Narrensupp, abends ziehen die Schnurrgruppen durch die Gasthäuser.

Am Dienstag, 4. März, beginnt pünktlich um 12 Uhr das Geizigrufen in der Marktstraße, von 14.30 Uhr an ziehen die Kinder umher. Zum Abend naht das Ende der Fasnet: Um 18 Uhr wird der Brunnengeist im Erbsenbrunnen versenkt, um 19 Uhr treten Schwerttänzer auf, dann tragen die Narren die Fasnet in Form einer Strohpuppe zur Wilhelmsbrücke, wo sie um Mitternacht verbrannt und im Neckar ersäuft wird.

Störche in Untertürkheim

In Untertürkheim feiern die Störche

Fasching statt Fasnet heißt es in Untertürkheim: Das Jugendhaus Café Ratz, Margaretenstraße 67, lädt am heutigen Freitag, 28. Februar, zum Kinderfasching ein. Zwischen 15 und 17.30 Uhr können Kinder ab vier Jahren mit ihren Eltern feiern. Ebenfalls heute beginnt um 19.61 Uhr närrischer Zeit der Storchenball für die Großen. Die Karnevalsgesellschaft Schwarze Störche lädt dazu in die Sängerhalle, Lindenschulstraße 29, ein.

Die Scillamännle stürmen Mühlhausen

Scillamännle stürmen Mühlhausen

Auch in Mühlhausen gibt es in den kommenden Tagen kein Halten mehr. Am Samstag, 1. März, feiert der Fasnetsverein „Die Hofener Scillamännle“ Kinderfasching. Um 15 Uhr geht’s los in der Turnhalle Hofen, Walchenseestraße 15. Um 19 Uhr schließt sich eine Schlagerparty an. Am Rosenmontag stürmen die Narren um 13.30 Uhr das Bezirksrathaus, Mönchfeldstraße 35, danach wird ab 19 Uhr in der Turnhalle gefeiert. Ihren großen Umzug durch Hofen haben die Scillamännle am Dienstag, 4. März. Um 13 Uhr zieht der Verein los, es folgt eine Narrenparty in der Turnhalle.

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