Neuheit in der MHP-Arena: Wo man im Stadion bald veganen Döner und Co. essen kann

Von Stuttgart-Mitte nach Bad Cannstatt: Doen Doen gibt es in der MHP-Arena.
Lichtgut/Leif PiechowskiDie MHP Arena erweitert ihr gastronomisches Konzept: Ab dem 1. März wird Doen Doen mit einem Foodtruck vor Ort vertreten sein. Das Angebot umfasst eine Mischung aus veganen Streetfood-Konzepten – darunter Kebap-Spezialitäten, Burger sowie Wurst- und Fritten-Gerichte. Mit der neuen Kooperation soll das gastronomische Erlebnis für Stadionbesucher weiter ausgebaut werden.
Der Standort befindet sich zwischen Haupttribüne und Untertürkheimer Kurve und soll Besuchern eine zusätzliche kulinarische Option während Veranstaltungen bieten.
Doen Doen bringt modernes Streetfood-Konzept in die Arena

Auch die Soßen sind bei Doen Doen vegan.
Foto: Lichtgut/Leif PiechowskiGründer und Besitzer Abu Budik wurde in der Türkei geboren, kam mit acht Jahren nach Deutschland und machte eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Schnell war ihm klar: Das ist es nicht, was er für den Rest meines Lebens machen will. Viel mehr reizte ihn die Gastroszene, in der er sich nach und nach einen Namen machte.
Angefangen unter anderem als sogenannter Runner in der Stuttgarter Matahari Bar, später als Betriebsleiter der Matahari Bar und heute als Mitbetreiber der Transit/Bergamo und Detroit Bar arbeitete er sich nach oben. Vor zweieinhalb Jahren begann dann die Erfolgsgeschichte von Doen Doen.
Der vegane Döner boomt
Im Februar 2023 eröffnete er deshalb den ersten rein veganen Dönerladen Stuttgarts – und zwar in den ehemaligen Räumlichkeiten von Grombier. Doch bei dem einem erfolgreichen Laden blieb es nicht: Neben einer Filiale in Berlin eröffnete Budik eine weitere am Stuttgarter Marienplatz, diesmal im früheren Zass. Im Sommer 2025 folgte schließlich Doen Doen-Burger in der Kronprinzstraße, wo vegane Cheeseburger auf der Karte stehen.
Statt auf Seitan oder Falafel setzt Doen Doen auf einen Fleischersatz aus Erbsenprotein. Seit diesem Jahr können Gäste zwischen Kebap-Style und Chicken-Style wählen. „In Stuttgart und Berlin haben wir im letzten Jahr rund 20 Tonnen Fleischersatz verkauft. Das sind 10.000 Hühner, die nicht geschlachtet werden müssen“, sagt Budik. „Mit jedem verkauften Doen Doen leisten wir also auch einen Beitrag für die Umwelt.“
