Pokalfeier des VfB Stuttgart: Nächste Station: Europapokalsieg

„Wir haben den Pokal“: Stuttgart feiert.
Lichtgut/Leif PiechowskiJamie Leweling versprach schon mal die nächster Feier. Gerade mal ein Tag alt war der Pokalsieg in Berlin, da ließ der Flügelspieler die zigtausenden Fans auf dem Schlossplatz wissen: „Seid doch mal ruhig! Habt Ihr das Europa-League-Finale gesehen? Tottenham 17. Platz in der Premier League. Das heißt, wir können den Scheiß Europapokal gewinnen!“ Und stimmte gleich noch an, begleitet von einem vielköpfigen Chor: „Stuttgart International!“
Der Mann könnte sein Geld gut und gerne auch als Motivationskünstler verdienen. So wie er die Menge im Griff hatte. Doch bevor wir in die Zukunft und zur nächsten Saison schweifen, bleiben wir lieber mal in der Gegenwart. Zu schön und auch selten war der Moment. Hatte der VfB doch seinen jüngsten Titel 2007 mit der Deutschen Meisterschaft gefeiert. Da waren viele der Partygäste noch gar nicht geboren gewesen. Dementsprechend lauthals fiel der Jubel aus, als sich die Mannschaft auf der Bühne zeigte, und nach vorne spazierte auf einem Steg, der mitten ins Publikum führte.

Die Maske gehört für Hobby-Pyromanen zum Handwerkszeug.
Foto: Lichtgut/Leif PiechowskiNicht jeder dort allerdings zeigte den nötigen Anstand. Manchen vermummten Feuerköpfen war egal, dass sich viele Kinder in der Menge befanden: Sie zündeten Bengalos und Böller. Was Kinder zum Heulen brachte und zumindest in einem Fall ein Knalltrauma verursachte. Für die allermeisten Fans war der Pokalsieg allerdings Knalleffekt genug. Mal schauen, wann man sich zum Feiern wieder sieht. Geht es nach Jamie Leweling schon wieder nächstes Jahr im Mai.
