Pokalfinale mit dem VfB Stuttgart
: Gibt es ein Public Viewing auf dem Schlossplatz?

Der VfB Stuttgart spielt am Samstag, 24. Mai, das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Arminia Bielefeld. Und viele Schwaben werden mitreisen. Doch was ist mit den Fans in der Heimat? Was ist geplant?
Von
Frank Rothfuß
Stuttgart
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So war es 2007: Wird auch 2025 mit dem VfB auf dem Schlossplatz gejubelt?

/ Marijan Murat

Beim bisher letzten Pokalsieg des VfB Stuttgart 1997 konnte man noch auf dem Marktplatz feiern. Die Spieler schoren Trainer Jogi Löw eine Glatze, 4000 Fans schauten zu. Aus heutiger Sicht ist das eine putzige Zahl. Spätestens seit der Meisterfeier 2007, als Hunderttausende die Stadt fluteten, gibt es eigentlich nur zwei Optionen für eine Party rund um den VfB. Den Cannstatter Wasen, wo man 2017 mit den Fantastischen Vier den Aufstieg in Liga eins feierte. Oder den Schlossplatz.

Jogi Löw wird auf dem Rathaus-Balkon rasiert und frisiert.

Foto: Pressefoto Baumann

Die gute Stube Stuttgarts gehört allerdings dem Land, insofern sind die Absprachen da etwas komplizierter. Wie man hört, liebäugelt die Stadt mit einem Public Viewing auf dem Schlossplatz, braucht dafür aber die Zustimmung des Landes. Hausherr und Finanzminister Danyal Bayaz ist zwar Basketballer, aber dem VfB wohlgesonnen. Und der Landesvater Winfried Kretschmann ist bekennender VfB-Fan. Man könnte sich da wohl einigen.

Doch die Organisation und Logistik binnen sechs Wochen ist eine Herausforderung. 2007 reichte es, eine Leinwand und Toiletten aufzustellen und Getränke auszuschenken. Doch wie bei der EM 2024 zu besichtigen, ist dies mittlerweile nicht mehr möglich. Das Gelände muss eingezäunt und bewacht, die Zugänge kontrolliert werden. Man braucht Gastro und Toiletten en masse, eine Leinwand, möglicherweise eine Bühne und ganz viele Menschen, die arbeiten müssen, damit andere Spaß haben.

Heute undenkbar: Mehr als hunderttausend Menschen waren 2007 auf dem Schlossplatz.

Foto: Gottfried Stoppel

Da vermutlich die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart zuständig ist, wäre dies bei der versammelten Expertise trotz kurzer Zeit durchaus möglich. Und man könnte sich durchaus fragen, wenn man den Aufwand schon treibt, warum das Ganze nicht auch noch sonntags stehen lassen? Und die Mannschaft dort empfangen. Doch da zeigt sich schon die Schwierigkeit, einen Verlierer will man da mutmaßlich nicht sehen. Doch einen Gewinner würden wohl erneut Zehntausende bejubeln. Und VfB-Trainer Sebastian Hoeneß sollte auf seine Haarpracht achten. Aber er hat ja immer eine Mütze dabei.

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