Feuer in Ludwigsburg: Brand in Anlage von Kleintierzüchtern – Feuerwehr rettet 90 Tiere

Auf dem Gelände eines Kleintierzüchtervereins in Ludwigsburg hat es in der Nacht zum Sonntag gebrannt. 90 Tiere konnten gerettet werden. Die Feuerwehr war acht Stunden im Einsatz.
SDMG / Dettenmeyer- Brand in Kleintierzuchtanlage in Ludwigsburg-Pflugfelden: 90 Tiere gerettet.
- Feuerwehr war mit 24 Fahrzeugen und 110 Kräften acht Stunden im Einsatz.
- Alarm um 22 Uhr, Gebäude von etwa 30 mal 30 Metern stand in Flammen – keine Verletzten.
- Tiere wurden aus Käfigen befreit und in Boxen untergebracht, Tierarzt prüfte den Zustand.
- Ursache und Schadenshöhe sind unklar, Drohne spürte Glutnester auf, Wasserversorgung war schwierig.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ein Brand auf dem Vereinsgelände im Ludwigsburger Stadtteil Pflugfelden hat am Samstagabend für einen größeren Einsatz der Feuerwehr gesorgt: In dem Vereinsgebäude hätten sich zahlreiche Kleintiere befunden, wie Nikolaj Scholtissek, Sprecher der Feuerwehr Ludwigsburg mitteilte. Eine genaue Zahl konnte er nicht nennen. Es habe sich auch um viele Vögel gehandelt. Der Feuerwehr gelang es, etwa 90 Tiere zu retten.
Die Feuerwehr war mit 24 Fahrzeugen und 110 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauerte acht Stunden. Verletzt wurde niemand. Um 22 Uhr war die Feuerwehr am Samstagabend alarmiert worden. Als sie vor Ort ankam, sei ein Vereinsgebäude auf einer Fläche von rund 30 mal 30 Metern in Brand gestanden. Schon von weitem sei der Himmel orangefarben gewesen, so der Sprecher.
Besonderer Schwerpunkt: Rettung der Tiere in den Ställen
Die Feuerwehr startete gleich mit der umfangreichen Brandbekämpfung. Parallel zu den Löscharbeiten lag ein besonderes Augenmerk auf der Rettung der im Gebäude untergebrachten Tiere. Mithilfe von Hand- und Brechwerkzeugen sowie Bolzenschneidern öffneten die Einsatzkräfte Gitter und Käfige, um die Tiere zu befreien. Die geretteten 90 Tiere wurden anschließend in freien Boxen auf dem Gelände untergebracht. Ein Tierarzt begutachtete die Tiere vor Ort und verschaffte sich einen Überblick über deren Zustand.
Drohnengruppe des Landkreises spürte Glutnester auf
Bereits nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute seien aufgrund der Lage weitere Einsatzkräfte nachalarmiert worden. Zusätzlich kam die Drohnengruppe des Landkreises Ludwigsburg zum Einsatz. Sie konnte mit Hilfe der Wärmebildtechnik Glutnester aus der Luft lokalisieren.
Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar, so Scholtissek, weil sich das Gelände außerhalb des Ortes befindet. Deshalb wurden zusätzliche Fahrzeuge wie ein Tanklöschfahrzeug, ein Abrollbehälter Löschwasser sowie eine Wasserförderkomponente zum Einsatzort gebracht. Dadurch konnte die Löschwasserversorgung für die umfangreichen Löscharbeiten sichergestellt werden.
Brandursache ist noch unklar
Nach rund zwei Stunden konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Höhe des Schadens wurden in einer Mitteilung zunächst nicht gemacht.





