Porsche fördert das Lesen: Lesestunde im Ausbildungszentrum

Im vergangenen Jahr hat Andreas Haffner vorgelesen, Vorstand für Personal- und Sozialwesen der Porsche AG.
PorscheSeit vielen Jahren kümmert sich der Automobilhersteller Porsche auch um die Leseförderung. Insbesondere die Aktivitäten des Vereins Leseohren unter dem Dach der Stadtbibliothek werden regelmäßig unterstützt. Als praktische Folge daraus haben schon einige Leseveranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Porsche-Museum stattgefunden.
Doch mit der nächsten Leseveranstaltung am kommenden Montag, 7. April, wird Neuland betreten. Erstmals findet dies im Ausbildungszentrum statt. Neu ist aber auch, dass die Auszubildenden selbst die Rolle der Vorlesenden wahrnehmen werden. Kommen werden voraussichtlich etwa 50 Schüler aus zwei so genannten Vorbereitungsklassen aus zwei Stuttgarter Schulen. Das sind Schüler mit Flüchtlingshintergrund, die noch wenig bis gar keine Deutschkenntnisse haben.
Azubis lesen vor
Das ist ein Lesetermin, auf den Bettina Kaiser, die Geschäftsführerin von Leseohren, besonders gespannt ist. „Die Auszubildenden werden natürlich besonders vorbereitet auf diese Aufgabe, die für viele ja auch ganz neu ist.“ Die entsprechenden Leseempfehlungen haben die Spezialisten vom Verein mitgebracht. Und naheliegenderweise spielt da Mobilität eine große Rolle. Aber werden die da überhaupt zum Zuge kommen? – „Vielleicht geht es am Ende auch gar nicht darum, dass hier komplette Geschichten vorgetragen werden“, so Kaiser, „sondern vor allem um die Klärung verschiedener Begriffe“. Auch dafür ist vorgesorgt mit entsprechenden Büchern. Und von Porsche selbst gibt es offensichtlich ein so genanntes Wimmelbuch, das sich hervorragend für solche Zwecke eignet.
Eine Führung gibt es auf jeden Fall
Auf jeden Fall werden dies zwei sehr inspirierende Stunden an diesem Montag zwischen zehn und 12 Uhr, wenn es jetzt einmal nicht wie sonst ins Museum geht, wo die fertig montierten Autos herumstehen, sondern ins Schulungszentrum, also quasi an die Werkbank. „Und für uns ist auch ganz interessant, dass wir hier eine ganz neue Zielgruppe an Lesepaten gewinnen können, also die Azubis“, so Kaiser. Damit da auch für möglichst alle ein möglichst optimales Ergebnis rauskommt, werden die Gruppen möglichst klein gehalten. Und zum Ende der Veranstaltung gibt es natürlich auch eine Führung, auf jeden Fall durch das Ausbildungszentrum von Porsche.