STZ+STZ+Porsche-Landhaus auf dem Killesberg
: In dieser Stuttgarter Villa wurde der VW Käfer erfunden

Vorstandsvilla, Familiendomizil, Behelfswerkstatt: Die Porsche-Villa auf der Feuerbacher Heide am Killesberg spiegelt Automobilgeschichte. Wir zeigen, wie es drinnen aussieht.
Von
Matthias Schmidt
Stuttgart
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  • Wohnhaus, Büro, Werkstatt: Zwei Prototypen des „KdF-Wagens“, Vorläufer des VW Käfer, vor der von Paul Bonatz gebauten Porsche-Villa am Feuerbacher Weg in Stuttgart.

    Unternehmensarchiv Porsche AG
  • Die 1923 errichtete Porsche-Villa auf der Feuerbacher Heide kurz nach dem Bau. Zwischen dem Hauptgebäude (rechts) und dem damaligen Chauffeurshaus (links) liegt die Garage, die Ferdinand Porsche auch als Entwicklungswerkstatt nutzte.

    Unternehmensarchiv Porsche AG
  • Entworfen von den Architekten Paul Bonatz und Eugen Scholer, wurde die Villa in traditioneller Bauweise errichtet: Die Wände sind aus Ziegelsteinen gemauert, über dem Erdgeschoss sind Holzbalkendecken eingezogen.

    Unternehmensarchiv Porsche AG/
  • Ein Prototyp des „KdF-Wagens“, den Porsche in Adolf Hitlers Auftrag konstruierte. Er war die Basis für den VW Käfer, der nach dem Krieg zum Symbol für das deutsche Wirtschaftswunder wurde.

    Unternehmensarchiv Porsche AG
  • Offene Holzbalken an der Decke, große Fenster zur Gartenseite (links): Das Kaminzimmer ist der repräsentativste Raum der Villa. Der Flügel, der auf diesem Bild noch zu sehen ist, wurde nach dem Krieg vom amerikanischen Militär beschlagnahmt und in den Offiziersclub gebracht.

    Unternehmensarchiv Porsche AG
  • Die Eingangshalle mit der Holztreppe, die zu den Wohn- und Schlafräumen der Familie führt.

    Unternehmensarchiv Porsche AG
  • Ferdinand Porsche (rechts) mit seinem Sohn Ferry. Die Villa war Ausgangspunkt vieler Testfahrten mit Porsche-Fahrzeugen.

    Unternehmensarchiv Porsche AG/
  • Für Autonarren gab es immer etwas zu sehen – hier beispielsweise im Jahr 1929 ein viertüriges Cabrio vom Typ Steyr 30.

    Unternehmensarchiv Porsche AG/
  • Ein Foto aus der Bauphase – laut Porsche-Archiv handelt es sich wohl um die Malerbrigade.

    Unternehmensarchiv Porsche AG/
  • Ferdinand Porsche 1950 mit einem Sportwagen des Typs 356 Gmünd Coupé

    Unternehmensarchiv Porsche AG/
  • Der sogenannte Berlin-Rom-Wagen im Innenhof. Das Auto wurde auf Basis des Käfers gebaut und sollte Langstreckenrennen bestreiten.

    Unternehmensarchiv Porsche AG /
  • Familienbilder im Kaminzimmer

    Stuttgarter Zeitung /Michael Steinert
  • Das Herrenzimmer mit Rennsporttrophäen und Bänden der Porsche-Clubzeitschrift „Panorama“. Das Bild entstand 2009 bei einer Veranstaltung zum 100. Geburtstag von Ferry Porsche. Die Inneneinrichtung ist seither unverändert.

    Stuttgarter Zeitung /Michael Steinert
  • Das Herrenzimmer aus anderem Blickwinkel

    Stuttgarter Zeitung /Michael Steinert
  • Wolfgang Porsche, Enkel von Ferdinand und Sohn von Ferry Porsche, Aufsichtsratschef der Porsche AG. Das Bild entstand kurz vor seinem 70. Geburtstag im Jahr 2013.

    dpa/Christoph Bauer
  • Ein Blick von der Gartenseite auf die Terrasse

    Stuttgarter Zeitung /Michael Steinert
  • Ein architektonischer Gegenentwurf, vier Jahre später und ganz in der Nähe realisiert: das Le-Corbusier-Haus in der Weissenhof-Siedlung.

    Daimler AG/
  • Das Schild am Eingang verweist auf die heutige Nutzung der Porsche-Villa als Gästehaus.

    StZ/Schmidt
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