Rundgang in Stuttgart
: Weniger Autos, mehr schöne Ecken – Stadt erklärt Pläne für die City

In wenigen Monaten soll es losgehen: Die Umgestaltung der Dorotheenstraße in Stuttgart ist ein Teil des Konzepts „Lebenswerte Innenstadt“. Am 22. Oktober wird es vor Ort erklärt.
Von
Judith A. Sägesser
Stuttgart
Visualisierung Dorotheenstraße vor der Markthalle in Stuttgart

Visualisierung vom Bereich vor der Markthalle an der Dorotheenstraße in Stuttgart

Landeshauptstadt Stuttgart
  • Stuttgart erklärt vor Ort die Pläne zur Dorotheenstraße – Termin am 22. Oktober, 16.30 Uhr.
  • Treffpunkt ist am Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Thema ist die sogenannte Karlsschleife.
  • Ab Anfang 2027 startet der Umbau mit mehr Grün und weniger Parkplätzen, Dauer 1,5 Jahre.
  • Ziel ist eine klimaresiliente Straße mit Entsiegelung und einem Dutzend neuer Bäume.
  • Weitere Schleifen: Lautenschlagerstraße wird Fahrradstraße, temporäre Maßnahmen an Rathaus.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ab Anfang 2027 soll die Dorotheenstraße in Stuttgart umgestaltet werden. Das politisch heiß umkämpfte Projekt wurde vor geraumer Zeit im Gemeinderat erneut bestätigt. Damit im Bereich der Markthalle und des Karlsplatzes mehr schöne, grüne Ecken entstehen können, wird es dort weniger Parkmöglichkeiten geben.

Bei einem Rundgang an der sogenannten Karlsschleife erklären Vertreter der Stadt nun, wie sich die Gegend an der Dorotheenstraße verändern soll. Das sind die Eckdaten für den Termin:

  • Termin: 22. Oktober
  • Uhrzeit: 16.30 Uhr
  • Treffpunkt: Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Karlsplatz)

Die Karlsschleife ist ein Teilprojekt des Konzepts „Lebenswerte Innenstadt“. Ziel ist es, den öffentlichen Raum „Schritt für Schritt lebenswerter, grüner und attraktiver“ zu gestalten. Vier Schleifen sollen den Autoverkehr in Parkhäuser und Tiefgaragen lenken.

Stuttgart, Dorotheenstraße auf Höhe des "Hotel Silber".
Parkplätze werden zurückgebaut.
Hier wurde stark umgestaltet, dort stehen nun unter anderem Bäume in großen Kübeln, es gibt wenige Parkplätze an einer Ladesäule für E-Autos."

Temporäre Veränderungen gibt es bereits an der Dorotheenstraße in Stuttgart. Nun soll der Bereich dauerhaft umgebaut werden.

Archiv Lichtgut/Max Kovalenko

Zur Karlsschleife

Der Umbau an der Dorotheenstraße soll auf die blau-grüne Infrastruktur in Stuttgart einzahlen. Im Sinne der Schwammstadt soll entsiegelt werden, mehr Grün an die Straße kommen, der Bereich insgesamt saugfähiger und damit klimaresilienter werden. Es sollen insgesamt ein Dutzend Bäume gepflanzt werden.

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Baubeginn ist Anfang 2027. Die Umgestaltung soll nach anderthalb Jahren abgeschlossen sein. Erste Visualisierungen der Planer von g2-Landschaftsarchitekten gibt es. Die Kosten liegen bei rund 7,5 Millionen Euro, es gibt eine Förderung vom Land.

Zur Königsschleife

Die Lautenschlagerstraße soll Fahrradstraße werden. Dies soll bereits 2027 durch erste, kurzfristige Maßnahmen sichtbar werden.

Zur Rathausschleife

Aufgrund von Arbeiten an der Breiten Straße sei der Verkehrsversuch in der Rathausschleife aktuell nicht umsetzbar, so die Stadt. Sobald die Breite Straße wieder komplett für den Verkehr freigegeben sei, soll er starten. Kurzfristig sollen Pflanzkübel und Sitzgelegenheiten aufgestellt werden.

Zur Kronprinzschleife

In diesem Bereich sollen Parkplätze in Aufenthaltsräume umgebaut werden. Das Projekt befinde sich derzeit in der Planung.