Schlossgarten in Stuttgart
: Schluss mit Algen und Dreck: Der Eckensee wird geputzt

Der Eckensee wird wieder fit gemacht für den anstehenden Sommer: Die Fachleute von der Wilhelma befreien ihn dieser Tage von Algen und von Unrat.
Von
Armin Friedl
Stuttgart
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  • Es ist wieder an der Zeit: Der Eckensee muss gründlich gereinigt werden.

    Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg/Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttg
  • Vieles ist verboten am und rund um den Eckensee. Die Liste könnte freilich noch um einiges verlängert werden.

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  • Hier gibt es überall Müll, der im See nichts verloren hat.

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  • Diesen grünen Teppich vor dem Opernhaus will niemand sehen.

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  • Hier beim Landtag ist das Wasser mehr in Bewegung.

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  • Etwas weiter weg vom Wasser auf dem Schlossplatz lässt es sich auch gut entspannen.

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Das gehört schon so selbstverständlich zum Treiben in der Innenstadt nach den Winterwochen wie die Lust, ein erstes Eis im noch jungen Jahr zu essen: Kaum schickt die Sonne ihre ersten kräftigeren Strahlen mitten in die City, färbt sich das Wasser des Eckensees in ein grünlich-grau schleimiges Etwas, zumindest im Uferbereich. Die Ursachen sind klar: Dieser See und sein unmittelbares Umfeld unterliegt extremem Nutzungsdruck von den verschiedensten Seiten und die Natur selbst hinterlässt natürlich auch Spuren.

Jetzt wird der Eckensee gereinigt.

/privat

Die Lösung dieses Problems ist ebenso naheliegend: Der See muss halt gereinigt werden. Zwei Mal im Jahr geschieht dies ohnehin. Und geht es nach der Meinung mancher, könnte das auch ruhig öfter der Fall sein. Aber da gibt es ja auch noch andere Parks und Gewässer in der Stadt, die Pflege benötigen.

Jeweils eine Hälfte wird gereinigt

Immerhin: In diesem Frühjahr kommt die Seeputzete schnell in Gang. „Schon seit diesem Montag wird das Wasser in der einen Hälfte des Eckensees abgelassen. Danach wird dieser Bereich gereinigt und neu befüllt. Voraussichtlich Mitte dieser Woche erfolgt das Ablassen und danach die Reinigung in der zweiten Hälfte des Gewässers“, so Birger Meierjohann, Sprecher der Wilhelma. Denn die Fachleute von dort sind speziell für die Reinigung dieses Sees zuständig. Dass der See nicht auf einmal komplett gereinigt wird, hat seinen tieferen Grund: „Damit ist dafür gesorgt, dass die Wasservögel immer ausreichend Wasserfläche zur Verfügung haben“, so Meierjohann. Und so geht es weiter: „Bis Freitag soll planmäßig alles gereinigt sein und das Neubefüllen auch der zweiten Hälfte des Sees beginnen.“

Viel Müll und Unrat

Algen und andere schleimige Verbindungen werden abgelassen mit dem gesamten Wasser des Sees. Aber da gibt es auch viel Müll und Unrat, der im oder am See eigentlich nicht zu suchen hat. Der wird hier fachgerecht entsorgt. Dann überlassen die Reinigungsfachleute den See und sein Umfeld wieder der Bevölkerung und deren vielseitige Nutzungsinteressen. Bis in den Herbst hinein. Dann schimmern auf jeden Fall wieder die Ufergestade in einem unansehliche Grün-grau.

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