Silvester in Stuttgart
: An diesen 16 Aussichtspunkten gibt es einen tollen Blick auf das Feuerwerk

Aufgrund der Kessellage bietet Stuttgart zahlreiche Orte für beste Feuerwerksaussichten an Silvester. Wir haben einige Tipps für einen funkelnden Start ins neue Jahr zusammengestellt.
Von
Michael Bosch
Stuttgart
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  • Von den Anhöhen der Landeshauptstadt hat man einen guten Blick auf das Feuerwerk.

    Andreas Rosar
  • Von den Anhöhen der Landeshauptstadt hat man einen guten Blick auf das Feuerwerk.

    dpa/Christoph Schmidt
  • Grabkapelle auf dem Württemberg in Rotenberg: Von dem Monument der Liebe hat man einen fantastischen Blick ins Neckartal, in den Stuttgarter Hafen und auf die Oberen Neckarvororte. Aber: Rund ums Denkmal herrscht Feuerwerksverbot. Mit der Buslinie 61 von Karl-Benz-Platz in Untertürkheim ist Rotenberg erreichbar.

    Foto: Lichtgut/Ferdinando Iannone
  • Wangener Höhe: Nicht die rechte Seite des Neckars bietet tolle Weitblicke. Von der Wangener Höhe, etwa von der Staibhöhe mit der Schillereiche, von der Marienburg, aber auch vom Höhenweg können Nachtwandler - bei guter Sicht - das Silvesterfeuerwerk im Tal betrachten.

    Foto: Sebastian Steegmüller
  • Birkenkopf: Der markante Trümmerberg, auch Monte Scherbelino genannt, bietet eine der schönsten Aussichten auf die Stadt. Darüber hinaus ist das dort aufgestellte Kreuz Instagram-tauglich. Der Berg, der noch zum Stadtbezirk Stuttgart-West zählt, ist fast 510 Meter hoch - die Stadt liegt ihm also zu Füßen. Wer dort an Silvester hinauf wandert, erlebt das Feuerwerk aus sicherer Distanz, aber sicher nicht alleine. Die Buslinie 92 bringt die Besucher zur Haltestelle Birkenkopf.

    Foto: Achim Zweygarth
  • Solitude: Herzog Carl Eugen wusste, wieso er das Schloss oberhalb von Gerlingen erbauen ließ. Von der Anhöhe haben Besucher einen fantastischen Ausblick. Er reicht über den Stuttgarter Norden bis zum Ludwigsburger Schloss und bei guter Sicht weit darüber hinaus. Auch hier gilt: absolutes Feuerwerksverbot. Die Polizei ist vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen. Die Solitude erreicht man bequem mit der Buslinie 92.

    Foto: Simon Granville
  • Bismarckturm: Ein fantastisches Rundum-Panorama bietet sich demjenigen, der die 92 Stufen zur Plattform des 20 Meter hohen Bismarckturmes erklimmt. Wer es nicht ganz so sportlich möge, der habe auch vom Fuß des Turms, Am Bismarckturm 36, eine herrliche Aussicht über ganz Stuttgart. Die Buslinie 43 fährt die Haltestelle Bismarckturm an.

    Foto: 7aktuell.de/Oskar Eyb
  • Burgholzhofturm: Der Turm unweit der Robert-Bosch-Krankenhauses ermöglicht einen weiten Blick über Bad Cannstatt, den Stuttgarter Osten und Norden. Man ist aber sicher nicht allein und sollte auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verzichten. Die Tiere und die Wengerter, die die zwischen den Rebstöcken gelandeten Überreste der Raketen aufsammeln müssen, danken es einem. Die Buslinien 57 und 52 fahren zum Burgholzhof. Dann sind es noch wenige Meter zu den Weinbergen und zum Turm.

    Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart
  • Teehaus im Weißenburgpark: Von dort bietet sich ebenfalls eine traumhafte Aussicht. An der höchsten Stelle des Parks befindet sich eine Plattform mit Blick auf Stuttgart. Sie dient gerne auch mal als Party-Treff. Der Park ist über die Stadtbahnlinien 5, 6,7,12, die die Haltestelle Bopser anfahren,zu erreichen.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Grüner Heiner: Der markante Schuttberg auf der Gemarkungsgrenze zwischen Weilimdorf und Korntal-Münchingen zieht ebenfalls Schaulustige an Silvester an.

    Foto: Wilhelm Mierendorf wm-foto@t.online.de
  • Cannstatter Zuckerle: Von den Cannstatter Steillagenweinbergen überblickt man große Bereiche von Bad Cannstatt und von Münster. Mit einem Gläschen Sekt in der Hand lässt sich der Jahreswechsel genießen. Mit Rücksicht auf die Tiere in den Weinbergen sollte auf krachende Feuerwerkskörper verzichtet werden – bitte auch auf Müll. Den müssen sonst die Weinbergbesitzer entsorgen.

    Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
  • Santiago de Chile Platz: Viele Degerlocher zieht es an den letzten Stunden des Jahres auf den Haigst. Unweit der Haltestelle der „Zacke“ liegt die Aussichtsplattform. Den Betrachtern liegt die Innenstadt und die Weinberge des Schnarrenbergs zu Füßen. Der „Haigst“ ist am besten mit den Stadtbahnlinien 5, 6 und 12 zur Haltestelle „Weinsteige“. Von dort sind es noch vier Minuten zum Aussichtpunkt.

    Foto: Max Kovalenko via www.imago-images.de
  • Blick von der Heinnrich-Heine-Höhe im Stuttgarter Osten: Die Aussichtsplattform unweit der Villa Reitzensein ist an Silvester nicht nur Treffpunkt der Bewohner in der Richard-Wagner-Straße. Von der Gänsheide eröffnet sich ein Blick auf die Innenstadt. Wer in die Richard-Wagner-Straße will, steigt am besten in die Stadtbahnline 15 bis zum „Bubenbad“. Von dort sind es noch rund 400 Meter.

    Foto: Sebastian Steegmüller
  • Bubenbad: Längst kein Geheimtipp mehr ist der zweite Aussichtspunkt an der Gänsheide. In klaren Nächten sieht man über die Innenstadt samt dem Treiben auf dem Schlossplatz bis in den Stuttgarter Süden und die Anhöhen im Stuttgarter Westen. Bequem gelangt man mit der Stadtbahnline 15 bis zur Haltestelle „Bubenbad“.

    Foto: Sebastian Steegmüller
  • Hasenberganlage: Sie befindet sich auf Höhe der Hasenbergsteige 50. Von dort kann man über den ganzen Stuttgarter Westen blicken. Den Anstieg kann man von der Bushaltestelle der Linie 42 am Schwabtunnel in Angriff nehmen. Auch von der Endhaltestelle der Buslinie 44 kommt man über die Osianderstraße zum Aussichtspunkt.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Aussichtsplattform an der Birkenwaldstraße: Von dort bietet sich über die städtischen Weinberge an der Oberen Mönchhalde hinweg ein schöner Blick auf die Stadt und das Neckartal. Die kleine Aussichtsplattform fasst allerdings nur wenige Menschen, Feuerwerk und Müll sollten auf keinen Fall in den Weinbergen darunter landen. Die Buslinie 44 bringt Silvester-Gäste über die Haltestellen Vier-Giebel-Weg oder Obere Mönchhalde an dieses aussichtsreiche Ziel.

    Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart
  • Karlshöhe: Der Aufstieg zur Karlshöhe hat es zwar in sich. Die „Bergsteiger“ werden aber mit einen wunderschönen Panoramblick belohnt. Er reicht über den Stuttgarter Süden bis nach Degerloch und vonder Aussichtsplattform am Biergarten bis zum Schurwald. die Anlage Karlshöhe des Verschönerungsvereins von der Silberburgstraße oder der Reinsburgstraße, Die Anlage kann über die Humboldtstraße, die Willy-Reichert-Staffel sowie über einen Staffelaufgang von der Hasenbergsteige erreicht werden. Die Buslinie 42 bringt die Mitternachtswanderer zur Haltestelle Schickhardschule. Von dort erreicht man über die Oskar-Heiler-Staffel die Humboldstraße.

    imago stock&people
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Die Kessellage der Landeshauptstadt eröffnet den Bürgerinnen und Bürgern an Silvester, aber auch an anderen Tagen, besondere Erlebnisse – echte Höhepunkt zum Jahreswechsel. Von vielen ganz unterschiedlichen Anhöhen liegen einem die Stadt und die Region zu Füßen, mit einem Gläschen Sekt in der Hand kann man das Lichtermeer der Silvesterraketen in der Innenstadt, im Neckartal, im Rems-Murr-Kreis und in Esslingen verfolgen.

Voraussetzung sind allerdings gute Wetterbedingungen, möglichst mit einem schwachen Wind, der die Rauch- und Feinstaubschwaden abtransportiert.

Die Besucher werden allerdings sicherlich nicht allein sein. Die Aussichtspunkte sind beliebt – nicht nur, um in aller Ruhe zu schauen. Es werden auf den Plattformen auch Feuerwerkskörper und Böller gezündet – zum Leidwesen vieler anderer. Ärgerlich ist auch, dass die teilweise romantischen Aussichtspunkte am Morgen danach einer Müllkippe gleichen.

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