'%3e%3cmask%20id='mask0_4499_19938'%20style='mask-type:luminance'%20maskUnits='userSpaceOnUse'%20x='-1'%20y='1'%20width='88'%20height='28'%3e%3cpath%20d='M86.2677%201.86523H-0.34375V28.9784H86.2677V1.86523Z'%20fill='white'/%3e%3c/mask%3e%3cg%20mask='url(%23mask0_4499_19938)'%3e%3cpath%20d='M0.150391%2021.8559H0.469539L2.06527%2020.5146C3.43637%2021.2814%204.97444%2021.7049%206.54682%2021.7486C11.1228%2021.7486%2012.8399%2018.5251%2012.8399%2015.5475C12.8399%2012.0423%2010.1429%2011.0766%207.60766%2010.2361C4.55103%209.21227%202.82493%208.3494%202.82493%206.02904C2.82493%203.9009%204.4701%202.71612%206.27712%202.71612C8.43024%202.71612%2010.1294%204.50446%2011.5902%208.05432H11.9633V2.04102H11.6442L10.6957%203.11849C9.44853%202.5383%208.08997%202.23327%206.71315%202.22432C3.11711%202.22432%200.442569%204.4374%200.442569%207.99621C0.442569%2011.4745%203.20701%2012.3374%205.86357%2013.2808C9.15842%2014.4387%2010.7497%2015.3821%2010.7497%2017.7516C10.7497%2019.4505%209.4506%2021.23%206.84348%2021.23C4.00263%2021.2076%202.11472%2018.7039%200.523479%2015.1183H0.150391V21.8559Z'%20fill='%231C1C1C'/%3e%3cpath%20d='M19.1321%2021.6558C20.8042%2021.6558%2021.9729%2020.7124%2022.8225%2018.9733L22.5033%2018.7587C21.8156%2020.0239%2021.0425%2020.547%2020.2558%2020.547C19.168%2020.547%2018.714%2019.9256%2018.714%2018.3116V9.88849H22.4854V9.05242H18.7455V4.52344L15.9586%205.56067V8.98536L13.4863%209.58444V9.93767H15.9586V18.0791C15.9586%2020.5604%2017.0734%2021.6558%2019.1456%2021.6558'%20fill='%231C1C1C'/%3e%3cpath%20d='M23.5381%2021.3731H38.5695L38.9382%2015.3016L38.5695%2015.2435C36.322%2019.1868%2035.0858%2020.8321%2032.9821%2020.8321H27.3184L38.884%202.87711V2.58203H24.6844L24.2348%208.39415L24.5809%208.44781C26.7071%204.61627%2028.2803%203.08277%2030.1953%203.08277H35.0858L23.5156%2021.078L23.5381%2021.3731Z'%20fill='%231C1C1C'/%3e%3cpath%20d='M48.3769%2013.7422H46.3765V21.3739H43.8008V2.56055H48.7994C52.8042%202.56055%2055.2135%204.49643%2055.2135%207.98818C55.2135%2011.8331%2052.4762%2013.7422%2048.3588%2013.7422H48.3769ZM48.6601%204.82281H46.3585V11.4799H48.4981C51.0739%2011.4799%2052.6111%2010.4159%2052.6111%208.06866C52.6111%205.91369%2051.2625%204.82281%2048.6601%204.82281Z'%20fill='%23E8A901'/%3e%3cpath%20d='M71.3375%2021.3729L71.0362%2019.4952C69.8048%2020.6442%2068.2405%2021.6501%2066.4017%2021.6501C63.9073%2021.6501%2062.6172%2020.1792%2062.6172%2017.832V8.36719H65.0577V17.2329C65.0577%2018.5742%2065.6331%2019.4683%2067.0626%2019.4683C68.3482%2019.4683%2069.6651%2018.6233%2070.843%2017.367V8.36719H73.284V21.3729H71.3375Z'%20fill='%23E8A901'/%3e%3cpath%20d='M80.5298%2021.6551C78.8691%2021.6169%2077.2397%2021.196%2075.7695%2020.4256L76.1246%2018.132C77.4682%2019.0802%2079.0675%2019.6037%2080.7143%2019.6342C82.3863%2019.6342%2083.3752%2019.0083%2083.3752%2017.913C83.3752%2016.7148%2082.6337%2016.2766%2080.2782%2015.7044C77.208%2014.9398%2075.9721%2014.0144%2075.9721%2011.6806C75.9721%209.61058%2077.7251%208.10388%2080.5795%208.10388C82.0602%208.09168%2083.5273%208.38868%2084.8856%208.97572L84.4992%2011.2693C83.2904%2010.5696%2081.9235%2010.1851%2080.5256%2010.1516C79.0419%2010.1516%2078.2779%2010.7238%2078.2779%2011.6493C78.2779%2012.5748%2078.9388%2012.9905%2080.9749%2013.5315C84.2115%2014.3497%2085.6677%2015.2796%2085.6677%2017.7609C85.6677%2020.135%2083.8696%2021.6596%2080.5121%2021.6596'%20fill='%23E8A901'/%3e%3cpath%20d='M57.291%2021.374V2.10016L59.732%201.72461V21.374H57.291Z'%20fill='%23E8A901'/%3e%3cpath%20d='M86.3615%2026.916H-0.25V28.9947H86.3615V26.916Z'%20fill='%23E8A901'/%3e%3c/g%3e%3c/g%3e%3cdefs%3e%3cclipPath%20id='clip0_4499_19938'%3e%3crect%20width='87'%20height='31'%20fill='white'/%3e%3c/clipPath%3e%3c/defs%3e%3c/svg%3e)
Sessel für Knoll, Thonet und Co.: „Eitelkeiten sind fehl am Platz“ – die Erfolgsstory zweier Stuttgarter Designer


Aus Rivalen wurden Berufsfreunde: die Stuttgarter Designer Markus Jehs (l.) und Jürgen Laub entwickeln und erarbeiten Projekte gemeinsam.
Peter Hapak/KI/Midjourney/Montage: Ruckaberle
Markus Jehs (li.) und Jürgen Laub sagen, dass sie am liebsten allein zu zweit arbeiten, gelegentlich beraten sie sich mit anderen Menschen in Jurys – Jürgen Laub als Juror zuletzt beim vorweihnachtlichen Lebkuchen-Architektenhaus-Wettbewerb in Stuttgart.
Maks Richter
Sessel „Shrimp“, 2011, für Cor. Die Schale ist aus einem einzigen Stück Formholz gepresst. „Die spannende Frage war: Wie weit können wir die Schale biegen, dass sie den Körper umschließt und das Gefühl entsteht, im Sessel zu sitzen statt auf ihm?“, fragten sich die Designer.
Rudolph Schmutz
Lounge Sessel „Striad“ für Herman Miller, 2015. „Inspiriert von der Konstruktion eines Skischuhs haben wir den Striad Lounge Chair und Ottoman in Schichten entworfen“, verraten die Designer Markus Jehs (li.) und Jürgen Laub. Das Foto zeigt die Designer mit ihrem Werk, in New York, 2016.
Peter Hapak
Modulare Sofagruppe „Jalis“ (2021) für Cor. „Der Name ,Jalis’ stammt aus dem Arabischen und steht für ,entspanntes Sitzen in der Runde und Geschichten Erzählen’“, heißt es in dem Bildband.
Cor
Mächtiger Betonfuß, filigrane Platte: Der Tisch „Bridge“ für Mobimex entstand 2020.
Studio by Mobimex.
Leuchte „Crown“ für Nemo, 2009. Dank eines modularen Systems aus Gussteilen könnte die Leuchte endlos erweitert werden.
jehs+laub
Chefsessetauglich: Graph“ für Wilkhahn, 2009 mit offenen Armlehnen aus Aluminium.
Bernd Westphal (Karl Anders – Contemporary Branding)
Der „A-Chair“(2012) – ein stapelbarer Stuhl, der sich am Esstisch so gut macht wie im Konferenzsaal, entworfen für die baden-württembergische Firma Brunner. „Die Idee, einen Stuhl als Skulptur zu sehen, ist nicht neu, aber eine Stuhlreihe als als Skulptur wahrzunehmen, war die größere Herausforderung“, geben die Designer im Buch zu Protokoll.
Brunner Group
„Ray Work“ (2025), der Drehstuhl für Brunner, wirkt leicht und weist technische Rafinesse auf. „Das Besondere daran ist die gesamte Struktur“, ist in dem Buch zu lesen: „Alles hängt voneinander ab – wie beim menschlichen Köprer, wo Muskeln, Sehnen und Skelett perfekt zusammenarbeiten.“
Brunner Group
Für die dänische Firma Stelton entstand 2010 die Uhr „Stelton Time“. Jehs+Laub: „Bei der Skizze für eine Uhr haben wir aus Versehen einen Zeiger über das Ziffernblatt hinaus gezeichnet. So kam die Idee, die Typologie ganz anders aufzubauen, indem das Ziffernblatt am Zeiger hängt und nicht umgekehrt.“
Stelton
Die Wärmflasche „Pill“, 2012, kreierten die Designer auf Anfrage der Wochenzeitung „Die Zeit“, die fragte, ob sie eine Wärmflasche für „Zeit Magazin“ entwerfen könnten. Als die Zeichnungen veröffentlicht wurden, fragten viele Leser, wo man sie kaufen könne – die Firma Authentics stellte sie dann her.
Nicola Rehage
Der Bildband „jehs+laub“, herausgegeben von Ralph Jahns, ist im Stuttgarter Verlag avedition (351 Seiten, 500 Abbildungen, 69 Euro) erschienen. Vorgestellt werden Projekte seit 1995, auch Blicke hinter die Kulissen, Entstehungsgeschichten der Möbel lassen sich finden. Ihr Buch ist kein Abschiedsschmöker, sagen die Designer. Denn auch wenn der Markt doch eigentlich längst gesättigt sein sollte und es so viele Wohnmöbel gibt, sehen die beiden weiterhin Bedarf: „Auch wir haben diese Gefühl der Übersättigung, sobald wir auf eine Messe gehen oder uns einen Katalog anschauen. Doch wenn wir für uns selbst einen Stuhl aussuchen wollen, finden wir nicht den, den wir gerne hätten“, sagt Jürgen Laub.
Verlag
Markus Jehs (li.), hier neben Jürgen Laub stehend, sagt: „Momentan bereiten wir viele neue Objekt- und Wohnmöbel vor, die im Laufe des nächsten Jahres an verschiedenen Orten vorgestellt werden. Auch nach 30 Jahren arbeiten wir mit großer Begeisterung weiter, weil uns die gemeinsame Neugier, der tägliche Austausch und die Begeisterung für Gestaltung antreiben.“
Peter