STZ+STZ+Stefanie Weidner und ihr Stuttgart
: „Das Europaviertel in Stuttgart hat zu wenig Qualität“

Stefanie Weidner wählt in der Reihe „Eine Architektin zeigt ihre Stadt“ einen luftigen Pavillon für ein Gespräch über Architektur und darüber, welche Stuttgarter Orte misslungen sind.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Architektin Stefanie Weidner an ihrem ehemaligen Arbeitsplatz in Stuttgart-Vaihingen.

    LICHTGUT/Max Kovalenko/KI/Midjourney/Montage: Ruckaberle
  • In dem Gebäude von Frei Otto hat Stefanie Weidner gearbeitet.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Auch heute wird hier noch geforscht. In Schaukästen sind Ausstellungsstücke zu Forschungsarbeiten wie Bio-Beton ausgestellt, Pläne und Modelle natürlich auch von Frei Otto und von heutigen Entwürfen.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Seilkonstruktion und eine . . .

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • . . . Zehn-Zentimeter-Dachschicht, die . . .

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • . . . die mit Schieferschindeln bedeckt ist.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Der Pavillon von Frei Otto wurde auf einem Ringfundament aus Beton innerhalb weniger Tage aufgebaut. Nächtliche Auskühlung ermöglichen die Öffnung im Dach und die Türen, die mit einem Gitter gesichert sind und daher offen gelassen werden können.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Stefanie Weidner hätte sich auch vorstellen können, Schauspielerin zu werden, doch sie absolvierte nur eine einzige Aufnahmeprüfung in Stuttgart : „Ich dachte mir, wenn es beim ersten Mal nicht klappt, soll es nicht sein.“ Nun ist die 36-Jährige erfolgreich als Architektin und Vorständin im Büro von Werner Sobek.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Das adaptive Hochhaus an der Universität Stuttgart – ein Forschungsprojekt von Stefanie Weidner. Die Hydroskinfassade – eine mehrschichtige textile Hülle mit wabenartiger Grundstruktur – nimmt Wasser bei Starkregen auf und gibt es durch die Netzstruktur peu à peu wieder ab.

    René Mueller Photographie
  • Seit 2021 steht das 37 Meter hohe Gebäude – zuvor wurden Modelle gebaut, auf Wackeltischen kleine Hydraulikzylinder und Sensoren angebracht. Irgendwann – war klar, es passt. Eine Stahlbaufirma wurde mit dem Bau beauftragt.

    René Mueller Photographie
  • Es ist ein viel gerühmtes, ausgezeichnetes Gebäude und wird auf keinem Rundgang von Politikerinnen und Politikern ausgelassen, wenn sie die exzellente Forschung im Land Baden-Württemberg an Beispielen demonstrieren.

    René Mueller Photographie
  • Die Architektur des S21-Projektes mit den Kelchstützen hält Stefanie Weidner für architektonisch bereichernd.

    Achim Birnbaum Architektur Fotografie
  • „Der Bahnhof ist ein zentraler Baustein im öffentlichen Raum, das er so hohen ästhetischen Mehrwert hat, finde ich bewundernswert“, sagt Stefanie Weidner. „Es ist ein großes Bauwerk mit Millionen Nutzern, die täglich von der architektonischen Qualität profitieren werden.“

    Werner Sobek
  • Werner Sobeks Büro hat einen Beitrag zur Ausstellung im Arsenale der 15. Internationalen Architektur-Ausstellung La Biennale di Venezia beigesteuert. Zu diesem Zweck wurde ein textilbespannter Quader entworfen, der zum Teil von einem schwarzen Tuch verhüllt ist – „Beyond Form“: „Der Kubus besitzt eine Kantenlänge von 4,669 m, was einer der beiden Feigenbaumkonstanten enstpricht, die den Übergang eines nichtlinearen Systems von regulärem zu chaotischem Verhalten beschreibt“.

    René Mueller Photographie
  • Die Außenwände des in Venedig präsentierten Würfels sind mit dem Abschlussbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2013 bedruckt und schildern in neun Sprachen die Folgen der durch den Menschen hervorgerufenen Erderwärmung.

    René Mueller Photographie
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