Stuttgart-Ost: Erneut Polizeieinsatz wegen Explosionsgeräuschen

Ansicht auf Stuttgart-Ost vom Buchwald aus. Haben die Explosionsgeräusche hier ihren Ursprung?
Max Kovalenko- Seit etwa zehn Tagen gibt es abends laute Knallgeräusche im Stuttgarter Osten.
- In der Nacht auf Freitag hörte eine Frau um 23.30 Uhr einen „superlauten Knall“ und weitere Schläge.
- Früh am Montag rückte die Polizei mit drei Streifenwagen zur Pischekstraße aus – ohne Feststellungen.
- Die Ursache ist unbekannt; Hinweise nennen Buchwald und Waldgebiet oberhalb von Gablenberg.
- Geräusche waren offenbar bis Sillenbuch und Heumaden hörbar, möglicher Einfluss: der Wind.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was passiert da seit rund zehn Tagen im Stuttgarter Osten? Immer mehr Anwohnerinnen und Anwohner hören am späten Abend laute Schläge. Mittlerweile beinahe täglich ist das der Fall. In der Nacht von vergangenem Donnerstag auf Freitag etwa berichtet eine Frau von „einem superlauten Knall um 23.30 Uhr, wie eine Explosion“. Auch danach habe es weitere Schläge gegeben.
Drei Polizeiwagen rückten aus
Die Polizei ist jetzt auch am frühen Montagmorgen ausgerückt, wie schon einmal zuvor. Diesmal fuhren gleich drei Streifenwagen in den Bereich der Pischekstraße, nachdem gegen 0.10 Uhr entsprechende Anrufe eingegangen waren. „Es war vor Ort aber nichts mehr festzustellen“, sagt ein Polizeisprecher. Man kenne die Ursache der Knallgeräusche nach wie vor nicht.
Begonnen hatte die Serie wohl am vorletzten Wochenende. Allen Fällen gemeinsam ist, dass sie sich grob zwischen 23 und 1 Uhr nachts abspielen. Die Schläge werden als extrem laut beschrieben und sind offenbar über Kilometer zu hören.
Im Osten wird eifrig über mögliche Ursachen diskutiert, auch in den sozialen Netzwerken. Dabei äußern viele den Verdacht, dass die Explosionen aus dem Bereich Buchwald beziehungsweise dem Waldgebiet oberhalb kommen könnten. Für diese These könnte auch sprechen, dass die Geräusche am frühen Montagmorgen offenbar auch in Richtung Filder zu hören gewesen sind, nämlich im Bereich Sillenbuch und Heumaden. Der Wind dürfte hierbei eine Rolle spielen.
Sprengkörper im Wald?
Spaziergänger berichten, im Wald Reste von Sprengkörpern gefunden zu haben. Ob es sich bei diesen Hinterlassenschaften um die Quelle der lauten Knallgeräusche handelt, ist freilich offen. Wäre das der Fall, müssten die Verursacher an mittlerweile fast jedem späten Abend im Waldgebiet oberhalb von Gablenberg zugange sein. Vorerst dürfte das Rätseln weitergehen.

