Stuttgart soll auch Konzertort sein: EM-Saxofonist André Schnura plant Tournee

Nach dem Spiel gegen die Ungarn in Stuttgart hat André Schnura die Fans auf der Königstraße zum Tanzen gebracht.
red/WeinWo er auftaucht, wird gefeiert: Der Saxofonist André Schnura ist zum musikalischen Aushängeschild der EM geworden. Auch den Stuttgarter Fans hat er schon eingeheizt. Vor dem Spiel gegen die Ungarn war er beim Fanmarsch dabei, nach dem Sieg spielte er vor den Stufen des Königbaus für die Fans, die von der Fanzone drängten. Hunderte sangen „Völlig losgelöst“, „Zeit dass sich was dreht“ und „Pyrotechnik“.
Doch wird er wieder kommen? Ja, heißt jetzt die Antwort, und zwar unabhängig vom Ausgang des Achtelfinalspiels der deutschen Mannschaft am Samstagabend gegen Dänemark. Auf seiner Instagramseite, der mittlerweile 200 000 User folgen, kündigte der Mann mit dem Rudi-Völler-Trikot und dem mattschwarzen Saxofon seine „erste eigene Tour“ an. „Ich bin völlig überwältigt von dem was gerade in Deutschland passiert“, schreibt Schnura.
Auch in Stuttgart macht er Station
Er habe bei seinen Auftritten eine unheimliche Euphorie und Liebe gespürt, die „in diesem Land wieder entfacht“ sei. „Ich will diese Stimmung auch über die EM hinaustragen und hab mir jetzt einfach mal gesagt, scheiß drauf, und alles auf eine Karte gesetzt“, schreibt Schnura weiter. Neben Frankfurt, Dresden und Köln wird auch Stuttgart Konzertort sein. Am 24. Oktober spielt der 30-Jährige aus Haan-Gruiten bei Wuppertal im LKA Longhorn.
Zunächst aber ist er am Samstag in Dortmund unterwegs. Dort spielt er unter anderem im Westfalenpark. Und wenn deutsche Mannschaft ihr Achtelfinalspiel gewinnt, ist der nächste Auftritt in Stuttgart ohnehin schon gebucht. Dann spielt er für die Fans beim Viertelfinale, das wieder in Stuttgart stattfindet.
