Stuttgarter Fall bei „Aktenzeichen XY“
: Missbrauchsfall: neues Phantombild veröffentlicht

Ein Mann zerrt im Sommer 2024 in Weilimdorf eine Achtjährige in ein Gebüsch und bedrängt sie sexuell. Nun haben die Ermittler die Täterbeschreibung konkretisiert.
Von
Sebastian Steegmüller
Stuttgart
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  • Die Polizei hat in Weilimdorf erneut Anwohner befragt.

    imago/Deutzmann/Deutzmann
  • Das erste Phantombild (links) wurde konkretisiert.

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  • Dieses Fahrrad wird mit dem Täter in Verbindung gebracht. Die Schrift auf dem Rahmen ist unbekannt.

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  • Diese Jacke wurde in Wolfbusch in Tatortnähe gefunden.

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  • Die Jacke von hinten

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  • Auch rund um das Logo ist die Jacke verschmutzt.

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Zahlreiche Hinweise sind bei der Stuttgarter Polizei eingegangen, nachdem in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ am 12. Februar ein Fall aus Weilimdorf gezeigt wurde. Noch immer ist der Mann, der in einer Grünanlage im Stadtteil Wolfbusch eine Achtjährige sexuell bedrängt haben soll, nicht gefasst. Das Mädchen war am 3. Juni 2024 gegen 12.55 Uhr mit einer Freundin auf dem Weg von der Grundschule zur Betreuung, als sie der Mann in ein Gebüsch zog, mutmaßlich um sie zu missbrauchen. Weil die Freundin des Mädchens Hilfe holte, brach der Mann die Tat jedoch ab und flüchtete in unbekannte Richtung.

DNA-Spuren führen Ermittler zu zweitem Fall

Am Donnerstag sind die Ermittler nun erneut an die Öffentlichkeit gegangen – mit einem konkretisierten Phantombild. Es wurde erstellt, weil die Polizei mithilfe von DNA-Spuren einen möglichen Zusammenhang mit einer Tat in Bruchsal herstellen konnte. Dort hatte im September 2024 ein Mann im Ortsteil Büchenau ein neun Jahre altes Mädchen ebenfalls sexuell bedrängt. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich demnach um denselben Täter handeln. Er soll 18 bis 20 Jahre alt sein, helle Haut und kurze schwarze Haare haben.

Das erste Phantombild (links) wurde nun konkretisiert.

Foto: Polizei/

Nach Ausstrahlung der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ hat die Polizei erneut Anwohner rund um den Tatort an der Thaerstraße befragt. Bürger, die an der Haustür nicht angetroffen wurden, erhielten schriftliche Benachrichtigungen mit der Bitte um Rückmeldung.

Für Hinweise, die zu einer Ergreifung und Verurteilung des Tatverdächtigen führen, wurde von privater Seite eine Belohnung von bis zu 10 000 Euro ausgesetzt.

Der Schriftzug am Rahmen ist nicht bekannt.

Foto: Polizei /
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