Stuttgarter Frühlingsfest
: Dinge, die Stuttgarter am Wasen nerven

Egal ob Frühlingsfest oder Volksfest: Der Trubel auf dem Wasen, der bald wieder beginnt, hat einige Nebenwirkungen, die nicht allen Stuttgartern gefallen.
Von
red
Stuttgart
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  • Das Frühlingsfest zieht Menschen aus der ganzen Welt nach Bad Cannstatt.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Dirndl und Lederhosen sind mittlerweile fester Bestandteil in den Bierzelten auf dem Cannstatter Wasen. Das gefällt nicht jedem Stuttgarter. Vor allem die Ultras des VfB Stuttgart haben dazu eine klare Meinung: „Bazitrachten raus aus Stuttgart“, steht auf diesem Banner.

    Pressefoto Baumann
  • Die Bierpreise auf dem Wasen steigen von Jahr zu Jahr. Im vergangenen Jahr kostete die Maß Bier auf dem Frühlingsfest 10,30 Euro. 30 Cent mehr verlangten die Wirte auf dem Cannstatter Volksfest. Auch das schreckt viele Stuttgarter ab.

    Lichtgut/Max Kovalenko
  • Einigen Club- Kneipen- oder Barbesitzern graut es vor Wasenbesuchern, die nach dem Besuch im Bierzelt weiter in die Innenstadt ziehen. Wer in Tracht oder Lederhosen kommt, hat deswegen – wie hier im Bergamo – oft schlechte Karten.

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  • In Bad Cannstatt beklagen sich die Anwohner während des Volksfests immer wieder über sogenannte Wildpinkler. Vor allem ein Fall sorgte vor fünf Jahren für großes Aufsehen. 2014 schütteten genervte Feuerwehrmänner Wasser auf Wasenbesucher, die an der Wache in Bad Cannstatt ihr kleines Geschäft verrichteten.

    Lichtgut
  • Aber nicht nur von Wildpinkler fühlen sich einige Anwohner gestört. Auch die Lautstärke der Musik sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für Ärger. Besonders wenn aus den Boxen Helene Fischer dröhnte.

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  • Steigt der Pegel, steigt auf dem Wasen bei dem ein oder anderen auch das Aggressionspotential. Nervig, wenn die Streitigkeiten unter Wasengängern dann auch noch am Bahnhof oder an anderen öffentlichen Plätzen in der Stadt ausgetragen werden.

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  • Wer mit der Bahn von der Arbeit über Bad Cannstatt nach Hause fährt, der kennt es nur zu gut: Volle S- oder Stadtbahnen mit gröhlenden und betrunkenen Menschen. Zwischen Alkoholleichen und unappetitlichen Hinterlassenschaften kommt keine Feierabendstimmung auf.

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  • Auch der viele Müll, den der ein oder andere Wasengänger auf dem Bahnsteig, im Zug oder auf dem Gehweg hinterlässt, stößt einigen Stuttgartern böse auf.

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  • Doch eines steht fest: Stuttgart ohne Cannstatter Volksfest oder Frühlingsfest – undenkbar.

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Stuttgart - Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit. Vom 20. April bis zum 12. Mai fließt auf dem Cannstatter Wasen das Bier wieder in Massen. Es wird gefeiert und bis in die späten Stunden kräftig geschunkelt. Das Frühlingsfest wird auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Menschen nach Stuttgart locken. Gäste aus Nah und Fern werden sich in den Bierzelten zu Hits von Helene Fischer oder Andrea Berg auf den Tischen tanzen.

Doch nicht jeder Stuttgarter freut sich derweil auf das Fest. Es gibt auch Menschen, denen das Spektakel, sowohl beim Frühlingsfest als auch beim Volksfest im Herbst, so gar nicht gefällt. Trachten, Müll in den S-Bahnen, Betrunkene am Bahnhof – es gibt mehrere Faktoren, die Wasen-Gegner auf die Palme bringt. In unserer Bildergalerie stellen wir eine Auswahl vor.

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