STZ+STZ+Süße Architektur in Stuttgart
: Klare Entscheidung beim Lebkuchenhaus-Wettbewerb in Stuttgart

Die Jury war sich einig: Aus den 29 Lebkuchenhäusern, die Architektenbüros aus Stuttgart bei einem Wettbewerb eingereicht hatten, gingen drei klare Sieger hervor. Sie alle eint eines.
Von
Andrea Jenewein
Stuttgart
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  • Den erster Platz machten Auer Weber Architekten mit ihrer „wandernden Weihnachtsstätte“.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Den zweiter Platz belegte das Atelier Kaiser Shen – mit dem wohl kleinsten und auf dem ersten Blick unscheinbarsten Lebkuchenhaus. Das Besondere daran: Alle Bauenden durften mal knuspern: „Jede Platte wurde zum individuellen Zeugnis, das vom Gebiss und dem Hunger seiner Naschenden erzählt.“ Zu sehen ist das nur durch einen Blick ins Fenster: Dort sind die Bisse als eine Art Gang oder eher Höhle zu erkennen, uneben, rau, dunkel.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Den dritter Platz konnten sich a+b Architekten sichern. Ihr Entwurf ist sehr minimalistisch und konzeptionell – es zeigt kein Lebkuchenhaus im klassischen Sinne, es demontiert und zitiert es aber. Hier stehen quasi Lebkuchenhaus-Rahmen im Kreis, teils auf dem Dach, teils wie es sich gehört.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Der Sonderpreis ging an Scope Architekten: Das „Liebkuchenhaus“ ist außen komplett mit einer Hülle aus geschmolzenem Zucker ummantelt, als Ebenen dienen die Lebkuchenplatten und Zuckerstangen dienen als Tragwerk, . . . .

    Lichtgut/Julian Rettig
  • . . . sein Innerstes ist nur zu ergründen, indem man durch ein rundes Loch auf dem Dach ins Innere Blick, wo ein riesiger Weihnachtsbaum steht.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Cruu architecture hatte unsere Zeitung bereits beim Bau ihres Lebkuchenhauses begleitet. In ihrem Lebkuchenhaus wird Stuttgart als mehrschichtige, räumliche Skulptur gedacht.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Von Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten stammt dieser pompöse Nachbau des Stuttgarter Schlossplatzes samt Riesenrad, welches sich sogar drehen lässt.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • a+r Architekten GmbH Stuttgart hat einen Kenotaph für USM Haller gebaut.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Ein Mobile-Haus aus Buchstaben haben Wulf Architekten GmbH gebaut.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • andOffice gingen „vielschichtig und bunt“ ins Rennen. Sie verstehen ihr Lebkuchenhaus „als spielerisches, aber bewusst gestaltetes Modell, das gesellschaftliche Vielfalt, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit in einer architektonischen Miniatur zusammenführt“.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • LRO GmbH & Co.KG liefern das „Rezept zu einer harmonischen Fassade“. Jedes Geschoss des Back-Bauwerks lässt sich drehen, um nach dem Motto „Mix and match“ verschiedene Kombinationen zu testen.

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  • h4a Gessert + Randecker Architekten BDA zeigen den Marktplatz mitsamt Rathaus- und Weihnachtsmarktbuden: „Stuttgart, wo das Herz in der Mitte schlägt“.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Die VON M GmbH hat einen Lebkuchenturm geschaffen, der ein Mehr(chen)generationenhaus darstellt. Unten klopfen Hänsel und Gretel an die Tür, sie werden hereingebeten: „Schön, endlich bin ich nicht mehr allein.“ Auch Rotkäppchen und der Wolf sind zugegen, wie auch die sieben Zwerge – und oben hängt Rapunzel einladend ihr Haar zum Fenster heraus.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Bez+Kock Architekten hat die Baustelle am Hans-im-Glück-Brunnen aufgegriffen – und Hans ist ihr voll im Glück.

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  • UTA Architekten und Stadtplaner haben einen „Recycling Ho Ho Hof“ gebaut – und somit die süßeste Transformation des Nordpols geschaffen.

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  • haascookzemmrich STUDIO2050 wollen mit Lebkuchen nach den Sternen greifen – die nächste Generation an Baumaterialien.

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  • Zum Wettbewerb kamen rund 200 Gäste.

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  • Die Jury: Johanna Neves Pimenta , Jürgen Laub, Markus Kelzenberg und Raquel Jaureguízar (von links nach rechts).

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  • Harald Nowotny, Verkaufsleiter von USM, und Kathrin Axmann, zuständig für den Vertrieb bei Smow, haben zusammen den Wettbewerb ausgerichtet.

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