: Mercedes verfolgt ehrgeizige Pläne mit Kienles Oldtimer-Werkstatt
Nach dem Niedergang des Ditzinger Oldtimer-Händlers sichert sich der Stuttgarter Autokonzern die Juwelen aus der Insolvenzmasse. Was bedeutet das für die Mitarbeiter, den Standort und die Kunden? Das hat Mercedes vor.
Ein 300 SL Roadster mit Baujahr 1957. Das Mercedes-Benz Classic Center bietet das Fahrzeug diese Woche auf der Messe Retromobile in Paris zum Kauf an.
Mercedes-Benz AG
Ebenfalls diese Woche in Paris zu sehen: der 300 SL Rennsport-Prototyp „Hobel“ von 1952, hier ein Bild von der früheren Solitude-Rennstrecke in Stuttgart.
Mercedes-Benz AG
Auch einen roten Roadster will das Mercedes-Benz Classic Center verkaufen.
Mercedes-Benz AG
Das Classic Center in Fellbach ist neben dem Museum in Untertürkheim der wichtigste Standort der Oldtimer-Aktivitäten von Mercedes. Bei der Eröffnung 1993 trug es auch noch den Namen Oldtimer-Center. Künftig gehört die bisherige Kienle-Werkstatt dazu.
Daimler AG
Ein Blick in die Werkstatt in Ditzingen-Heimerdingen. Hier werden ab jetzt Oldtimer unter der Flagge des Mercedes Classic Centers restauriert.
Simon Granville
Ein Bild aus unbelasteten Tagen: der Gründer des mittlerweile insolventen Oldtimerbetriebs, Klaus Kienle. Gegen ihn wird wegen Betrugsverdachts ermittelt, Kienle bestreitet alle Vorwürfe.