Altes Schloss oder Grabkapelle? Diese Orte besichtigt man bei normalen Stadtführungen. Bei der Ugly-Stuttgart-Tour geht es zu Bausünden, zu grauem Beton – und zu Plätzen, die diesen Namen gar nicht verdient haben.
Keine Augenweide: Der Tourguide Eugene Quinn (gelbes T-Shirt) zeigt den Teilnehmern der ungewöhnlichen Stadtführung die Galeria-Filiale.
Lichtgut/Ferdinando Iannone
Den Kleinen Schlossplatz mit seiner Skulptur findet Eugene Quinn „ein bisschen traurig“.
Lichtgut /Ferdinando Iannone
Am Kleinen Schlossplatz seien abgesehen vom Kunstmuseum alle Gebäude in verschiedenen Abstufungen von Grau, sagt der Tourguide.
Lichtgut /Ferdinando Iannone
Immerhin: Ab nachmittags werde der Platz, an dem unter anderem ein Fitnessstudio und die BW-Bank sind, deutlich lebendiger, meint eine Stuttgarterin, die bei der Ugly-Stuttgart-Tour mitläuft.
Lichtgut/Ferdinando Iannone
Auch den Stuttgarter Marktplatz hält der gebürtige Brite für „nicht sehr lebendig“.
Lichtgut /Ferdinando Iannone
Positiv vermerkt Eugene Quinn, dass jeder Mensch in das Stuttgarter Rathaus einfach hineingehen könne, also ohne Sicherheitskontrolle.
Lichtgut /Ferdinando Iannone
Für viele Lacher sorgt der Österreichische Platz. An die Alpen erinnere dieser jedenfalls nicht, heißt es. Man könne gar nicht von einem richtigen Platz sprechen, meint eine Teilnehmerin der Tour.
Lichtgut/Max Kovalenko
Bei der Liederhalle sind die Meinungen gespalten: Den rechten Teil des Gebäudes mit der Backsteinoptik findet die Gruppe schön, den Rest eher weniger.
Lichtgut /Ferdinando Iannone
Auch in anderen Städten hat Eugene Quinn schon Führungen zu hässlichen Gebäuden unternommen, etwa in München und Wien.