Unfall bei Radrennen: Frau ignoriert Absperrung - Rennfahrer stürzt

Der Rennradfahrer muss nach dem Unfall zur Behandlung stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.
dpa (Symbolbild)- Beim Hohenheimer Schlossradrennen kam es am Wochenende zu einem schweren Unfall.
- Eine 58-Jährige ignorierte Absperrungen und Ordner und fuhr auf die abgesperrte Schwertzstraße.
- Sie kollidierte gegen 15.10 Uhr an der Kirschenallee mit dem Rad eines 19-jährigen Rennfahrers.
- Der Rennfahrer stürzte schwer und kam stationär ins Krankenhaus – der Helm verhinderte Schlimmeres.
- Die Frau wurde leicht verletzt und ambulant behandelt, beide trugen Fahrradhelme.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim Hohenheimer Schlossradrennen ist am Wochenende ein schwerer Unfall geschehen. Eine Radfahrerin hatte sich nicht an die Absperrung gehalten und dadurch einen Sturz verursacht. Der Sportler wurde schwer verletzt, die Verursacherin leicht.
Laut der Polizei ereignete sich der Zusammenstoß gegen 15.10 Uhr an der Einmündung der Kirschenalle auf die Schwertzstraße. Letzere war Teil des Rennkurses und daher abgesperrt. Die Fahrradfahrerin kam von der Kirschenallee und wollte auf die Schwertzstraße einbiegen.
Die Streckensicherung sei „deutlich“ gewesen, sagt eine Sprecherin der Stuttgarter Polizei auf Nachfrage. „Es standen dort Absperrgitter und Verkehrszeichen“, berichtet sie. Außerdem wären Ordner an der Strecke postiert gewesen. Diese hätten laut Unfallbericht auch versucht, die Frau vom Einbiegen auf die Schwertzstraße abzuhalten.
Absperrungen und Verkehrsschilder waren aufgestellt
Die Frau habe die Absperrungen und Warnhinweise jedoch missachtet und sich auch von den Ordnern nicht aufhalten lassen, so die bisherigen Erkenntnisse zum Unfallhergang. Sie stieß mit ihrem Fahrrad auf der Rennstrecke mit dem Rad eines 19 Jahre alten Rennfahrers zusammen.
Durch die Wucht des Aufpralls sei der junge Mann aus dem Sattel geschleudert worden. Bei dem Sturz habe er sich schwere Verletzungen zugezogen. Ein Helm habe Schlimmeres verhindert, dennoch sei er auch am Kopf verletzt worden. Auch due mutmaßliche Unfallverursacherin trug einen Fahrradhelm.
Der Rennteilnehmer wurde von Rettungskräften versorgt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die 58-jährige Radfahrerin musste nur ambulant behandelt werden.