Genussparty im Mash in Stuttgart
: Think Pink: „Sunset Affair“ feiert die Liebe zum Rosé

Vom Trend zur hohen Kunst: Das Genussmagazin „Fallstaff“ und der Club Lavender feiern am 10. Mai beim Event „Rosé Sunset Affair“ im Mash mit Housemusik die besten Roséweine. Tanzen und genießen – es gibt noch Karten für Think Pink.
Von
Uwe Bogen
Stuttgart
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Julian Schroll, der Gründer des Berliner Clubs Lavender, hat sich dem Roséwein verschrieben und bringt seine Pink-Party erstmals nach Stuttgart.

: Club Lavender

Die Eventlocation Mash im Bosch-Areal verwandelt sich am 10. Mai in eine Oase der Rosétöne – von zartem Blush bis zum intensivem Pink. „Roséwein bietet eine köstliche Kombination aus der Intensität von Rotwein und der Frische von Weißwein“, schwärmt Julian Schroll, der Gründer des Clubs Lavender. Weltweit ist der Sommelier unterwegs, probiert sich durch Hunderte von Flaschen, um den „besten roséfarbenen Nektar im Universum zu finden“. Was ihn antreibt, erklärt er so: „Rosé bedeutet Party, Sommer, Sonne, Freunde, gute Zeiten, Liebe und Leidenschaft – das ist Urlaub für daheim!“

Gefeiert wird bis zum Sonnenuntergang – und darüber hinaus

Mit dem Genuss-Magazin „Falstaff“ hat sich Julian Schroll zusammengetan, um mit Gleichgesinnten in Großstädten die gemeinsame Schwäche für hellfarbige Weine aus roten Weintrauben, die nach verschiedenen Herstellungsverfahren erzeugt werden, zu zelebrieren. In Berlin und München hieß es bereits: „Rosé Sunset Affair“. Weil die Pink- Party dort so gut lief, kommt sie samt DJ nun nach Stuttgart. Der örtliche Veranstalter ist Konstantin Wulle. Bereits um 15 Uhr geht’s im Bosch-Areal an der Forststraße los – gefeiert wird bis zum Sonnenuntergang und darüber hinaus.

Der Ticketpreis von 79 Euro im Vorverkauf und 99 Euro an der Abendkasse beinhaltet den Eintritt, man kann aus einer großen Auswahl so viel Roséwein trinken, wie man will (allerdings darf man keine Flaschen mitnehmen), dazu gibt es kulinarische Canapés, Flammkuchen und Housemusik zum Abtanzen. Alles ist im Preis inbegriffen.

Abstimmung für dritte Württemberger Rosé-Meisterschaft läuft im Mai

Rosés werden immer anspruchsvoller erzeugt. Ihr Marktanteil stieg zuletzt von neun auf 14 Prozent. Christian Escher, der bei der Wahl der Leserinnen und Leser von StZ und StN zweimal Württemberger Rosé-Meister geworden ist, sieht den „größten Wachstumsmarkt“ bei Rosé-Weinen. Das Pressehaus Stuttgart hat den Wettbewerb in dieser Edition zum dritten Mal ausgerufen. Die Online-Abstimmung läuft vom 9. bis zum 19. Mai.

Gehören Eiswürfel ins Glas? Julian Schroll sieht es so: „ In besonders heißen Situationen wie am Strand oder am Pool in der Hitze der strahlenden Sommersonne sind einige Eiswürfel absolut in Ordnung. Doch je kälter der Rosé ist, desto weniger Aromen kann man riechen und schmecken.“ Wenn der Rosé in einem großen Eiskübel ankommt, empfiehl der Gründer des Clubs Lavender, „sich in kleinere Mengen einzuschenken und lieber öfter nachzugießen“. Auf diese Weise bleibe der Rosé im Eiskübel gekühlt und werde nicht verwässert.

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