: Gegen Staus und langes Warten: Die Herrscher über Tausende Ampeln in Stuttgart
Die Grüne Welle für alle Pendler ist ein Ideal. Alexander Gehling vom Tiefbauamt optimiert Stuttgarts Ampeln – ein steter Balanceakt. Helfen könnte KI, doch deren Einsatz ist fern.
Alexander Gehling am Charlottenplatz. Der zentrale Knotenpunkt in Stuttgart ist komplex.
Lichtgut/Max Kovalenko
Der Charlottenplatz ist ein zentraler Knotenpunkt in Stuttgart.
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Radfahrer beschweren sich bei der Stadt, dass sie an der letzten Ampel vor dem Schlossgarten häufig warten müssen.
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Die grüne Welle ist aber nicht für alle Verkehrsteilnehmer möglich.
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Stattdessen muss man bei Ampelschaltungen an Kreuzungen wie dem Charlottenplatz Kompromisse eingehen.
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Und eben auch auf einer Verkehrsinsel stoppen.
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Ein Problem bei der Schaltung von Ampeln ist, dass Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger unterschiedlich schnell unterwegs sind.
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Alexander Gehling vom Tiefbauamt betont, dass es die subjektiv optmale Lösung für alle Verkehrsteilnehmer nicht gibt.
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Mit Hilfe von Ampeln wird der Verkehrsfluss gezielt gelenkt...
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Und beispielsweise gesteuert, wann wie viele Autos vor dem Planietunnel auf die Bundesstraße 27 einfädeln.
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Am Bergfriedhof in Stuttgart-Ost ist die Ampelschaltung aufgrund zweier Stadtbahnlinien komplex. Zumal die eine über die Hackstraße zum Gaskessel führt und die andere über die Ostendstraße zum Ostendplatz.
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Wer die Hackstraße überqueren will, muss ab und an sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Vor allem, wenn sich mehrere Stadtbahnen nähern.