VfB Stuttgart im Pokalfinale
: Polizei meldet Böller und Einlass-Schummel

Ein Autokorso bleibt nach Abpfiff eher stehen, als dass er rollt. Die Polizei ist während des Spiels auch in Stuttgart mit einem großen Aufgebot im Einsatz. Wird sie auch gebraucht?
Von
Christine Bilger
Stuttgart
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Da es recht ruhig ist, hat die Polizei Zeit, dem VfB nach Abpfiff zu gratulieren.

STZN/Sebastian Xanke

Schon vor dem Schlusspfiff verlassen die ersten den Stuttgarter Schlossplatz. Zur gleichen Zeit brennen ein paar Fans Böller und Feuerwerk ab. Laut der Polizei hält sich das aber im Rahmen. „Immer wieder wurde Pyrotechnik verbotenerweise abgebrannt, aber nicht exzessiv“, sagt der Polizeisprecher Timo Brenner.

Die ersten starten vor Abpfiff gen Bahnhof

Mit dem Abpfiff ist der Jubel grenzenlos – und die Menschen setzen sich in Bewegung zu den Haltestellen und Parkhäusern. Auf der Königstraße gibt es zum Bahnhof hin nur eine Laufrichtung. Dafür, dass der VfB gerade das Pokalfinale gewonnen hat, bewegt sich die Menge sehr ruhig und unaufgeregt. Immer wieder mal hopst dann doch eine Clique „VfB! VfB! VfB!“-grölend vorbei.

Der Brustring an der Jubiläumssäule

Foto: StZN/Sebastian Xanke

Die Theodor-Heuss-Straße wird zur Fanmeile – fast wie bei internationalen Turnieren – und das Gehupe geht los. Von einem Autokorso kann man jedoch nicht reden. Es ist eher eine Art Hup-and-Go. Halbwegs zivilisiert machen die Fahrerinnen und Fahrer Platz, als die Feuerwehr ausrückt. Sie hat aber keinen Einsatz wegen der Jubelfeier: Ein Brand in einem Hochhaus in Zuffenhausen wurde gemeldet.

Insgesamt hat die Polizei sehr wenig zu tun gehabt. „Ein paar Personen haben versucht, wieder auf den Platz zu kommen, nachdem sie schon draußen waren“, schildert der Polizeisprecher kleinere Konflikte am Zaun des Fanbereiches auf dem Schlossplatz. Aber das habe es bei Spielen der Europameisterschaft im vergangenen Jahr auch schon gegeben.

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