Video-Umfrage in der City
: Autokrise und Bahnhofsfiasko: Geht Stuttgart vor die Hunde?

Für Stuttgart reiht sich eine Hiobsbotschaft an die andere. Was ist aus der einstigen Vorzeigestadt geworden? Wir haben uns umgehört, wie die Stuttgarter ihre Stadt sehen.
Von
Eberhard Wein und Julia Paasch
Stuttgart

Die weiten Umstiegswege am Hauptbahnhof gehen den Stuttgartern mächtig auf den Wecker – und allmählich auch aufs Gemüt.

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Jahrzehntelang war es das Stuttgarter Selbstverständnis: Hier wird geschafft, hier geht es den Menschen gut. Doch das Bild vom Klassenprimus bekommt Risse. Die ewige S-21-Baustelle zerrt an den Nerven. Und aus der Auto- und Automobilzulieferindustrie, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Grundlage des Reichtums war, kommen nur noch Hiobsbotschaften.

Wie erleben das die Stuttgarter? Wird die einst stolze Schwabenmetropole ein zweites Ruhrgebiet oder gar ein zweites Detroit? Oder wird einfach nur zu viel gebruddelt? Da drin ist man traditionell ja auch Spitze. Wir haben die Stuttgarter gefragt: Geht Ihre Stadt allmählich vor die Hunde? Ja – aber viele sehen es durchaus noch mit Humor. Und manche Antwort ist ziemlich überraschend.

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