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Virtueller Spaziergang: Die Augustenstraße 1942 und heute


Der unterste Abschnitt der Augustenstraße sieht heute ganz anders aus als 1942. In der Bildergalerie spazieren wir die Straße einmal bergab, vom Westen bis hier zum Rand der Innenstadt.
Stadtarchiv Stuttgart/FN250-1521
Wir beginnen den Spaziergang an der Ecke Augusten-/Rötestraße und gehen bergab Richtung Innenstadt. Dieses Eckhaus existiert noch, aber nur in vereinfachter Form. Der Erker sowie der Giebel sind teilweise durch moderne Formen ersetzt.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Der Fotograf wechselt bei diesem Spaziergang immer den Blick. Mal schaut er auf die rechte, mal wie hier auf die linke Straßenseite. Wir tun es ihm gleich. Zunächst die linke Straßenseite: Das Eckhaus links existiert nicht mehr, das Gebäude unterhalb ...
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
... dagegen schon. Es handelt sich um eine besondere Hofanlage mit zwei identischen Häusern.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auf der rechten Straßenseite finden sich bis zur Kreuzung Schwabstraße heute Häuser aus der Nachkriegszeit – hier die alte Bebauung.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auch auf der anderen Seite der Schwabstraße ist die historische Bebauung ersetzt worden. Im Eckgebäude befindet sich heute eine beliebte Cocktailbar. Damals befand sich hier unter anderem ein dekoratives Hoftor.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auf der linken Straßenseite hat sich oberhalb der Schwabstraße die historische Bebauung bis heute erhalten.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Hier stehen wir an der Ecke Schwab-/Augustenstraße. Auffällig ist das Pferdegespann, das vor dem prächtigen Eckhaus parkt.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Wir gehen weiter Richtung Reuchlinstraße und sehen unter anderem ein vorbeispazierendes Mädchen.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Die Mietshäuser gegenüber sind nur teilweise erhalten, das Gebäude an der Ecke Reuchlinstraße sehr wohl. Auffällig: damals parkte nur ein Auto auf der Straße.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Das Gebäude an der linken Straßenseite (Ecke Reuchlinstraße) steht heute noch. Hier parkt gar kein Auto. Mittlerweile wirbt eine Anwohnerinitiative dafür, dass in diesem Bereich ein „Superblock“ entsteht, in dem der Autoverkehr deutlich reduziert wird.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Einige Meter weiter unterhalb sehen wir das Gebäude, in dem heute das Kulturzentrum Merlin untergebracht ist. „Möbel- und Bauschreinerei Albert Sigler“ steht auf dem Schild, Plakate hingen schon damals im Schaufenster.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auch gegenüber finden sich zahlreiche Handwerksbetriebe – bis heute ist das typisch für den Stuttgarter Westen.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
So sah die heutige Feuerwache an der Ecke Hasenbergstraße damals aus. Die Backsteinfassade nimmt das heutige Gebäude auf.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Die Mietshäuser unterhalb der Feuerwache existieren bis heute.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auf der rechten Straßenseite sind die Mietshäuser teilweise ersetzt worden. Kinder waren schon damals in der Augustenstraße unterwegs, heutzutage würden sie in diesem Alter aber vermutlich von ihren Eltern begleitet.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Damals waren allerdings auch die Verkehrsverhältnisse ganz anders. Wer genau hinsieht, entdeckt an der Straßenecke auch einen Trinkbrunnen. Heute will die Stadtverwaltung wieder mehr solcher Brunnen im Stadtgebiet aufbauen.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Hier stehen wir an der Ecke zur Knospstraße, die links Richtung Rotebühlstraße hinunterführt. Ob der Wagen rechts im Bild gerade Pakete ausfährt?
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auf der anderen Straßenseite ist die Häuserzeile nicht unterbrochen. Wir spazieren an Gründerzeitfassaden vorbei ...
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
... an großen Mietshäusern und erreichen ...
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
... an der Ecke Hermannstraße dieses mittlerweile verschwundene, malerische Eckhaus mitsamt der daneben befindlichen „Kallfass-Garagen“. Nur das übernächste Haus mit dem hohen Dach ist bis heute erhalten.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auf der linken Straßenseite sehen wir hier die Ecke Senefelderstraße.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auffällig ist das Gebäude links im Bild. Die Büsten in den ovalen Nischen sind heute verschwunden.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Dieser Teil der Augustenstraße ist etwas älter als die oberen Abschnitte. Das Eckhaus mit dem Türmchen links im Bild steht an der Ecke Hermannstraße. Das Zwiebeldach existiert nicht mehr.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Wir gehen über die Hermannstraße Richtung Silberburgstraße. Die Wohnbebauung ist mittlerweile weitgehend verschwunden, heute befindet sich hier die Rückseite eines Bürogebäudes.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Weiter geht es Richtung Silberburgstraße. Die Häuserzeile auf der linken Straßenseite ist teilweise in vereinfachter Form noch erhalten.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Hier sehen wir die letzten beiden Häuser vor der Kreuzung Silberburgstraße. Die Schilder links weisen auf sehr unterschiedliche Gewerke hin: eine „Etuis-Fabrik“, „Marmor“ und eine Bügelstube.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Auf der anderen Straßenseite spazieren wir von der Hermannstraße bergab bis zur Silberburgstraße.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Hier sehen wir die Ecke Silberburgstraße. Mit Ausnahme des dritten Hauses ist der unterste Teil der Augustenstraße mittlerweile neu überbaut.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
1942 traf die Silberburgstraße am unteren Ende noch nicht auf den City-Ring, sondern die weitaus kompaktere Paulinenstraße.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
So sah der linke, steile letzte Abschnitt der Silberburgstraße 1942 aus. Auch hier ist bis auf ein Haus alles neu bebaut worden. Das noch existierende Haus ...
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
... ist auf dieser leider etwas unscharfen Aufnahme zu sehen. Auf den Schildern steht „Polter Maschinen“ (oben) sowie „Mineralwasser Wilh. Zimmer“ (unten).
Stadtarchiv Stuttgart/StZN
Hier sieht man den relativ belebten gesamten untersten Abschnitt der Augustenstraße – eine mittlerweile verschwundene Ansicht, mit der unser Spaziergang endet.
Stadtarchiv Stuttgart/StZN