Vorfall in Stuttgart
: 37-Jähriger greift Mutter an – Polizeihund stoppt ihn

Ein 37-Jähriger hat am Freitag in Lederberg seine Mutter attackiert und bei seiner Festnahme drei Polizisten verletzt. Erst ein Diensthund konnte den Mann stoppen, der nun eine Haftstrafe antritt.
Von
Jonas Schöll
Stuttgart
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Polizeihund

Ein Diensthund der Polizei im Einsatz. In Stuttgart-Lederberg musste ein solches Tier am Freitag einen Randalierer stoppen, der sich massiv gegen seine Festnahme wehrte. (Symbolfoto)

Jan Woitas/dpa
  • In Stuttgart-Lederberg griff ein 37-Jähriger seine Mutter an – Polizei rückte an.
  • Bei der Festnahme gab es Widerstand, drei Beamte wurden leicht verletzt.
  • Ein Diensthund brachte den Mann unter Kontrolle, er kam zunächst ins Krankenhaus.
  • Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor, er hat eine Restfreiheitsstrafe zu verbüßen.
  • Nach der Behandlung wurde er in den Polizeigewahrsam überstellt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einer Festnahme in Stuttgart-Lederberg sind am Freitagnachmittag drei Polizeibeamte leicht verletzt worden. Ein 37-jähriger Mann hatte zuvor seine Mutter angegriffen und sich den Einsatzkräften massiv widersetzt. Erst durch den Einsatz eines Diensthundes konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 17:30 Uhr in der Riederstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war es bereits in den vergangenen Tagen wiederholt zu Übergriffen des 37-Jährigen auf seine 66-jährige Mutter gekommen. Dabei soll es zu Körperverletzungen, Beleidigungen und Sachbeschädigungen gekommen sein. Am Freitagnachmittag eskalierte die Situation erneut, als der Sohn seine Mutter abermals angriff.

Die Frau konnte noch rechtzeitig einen Notruf absetzen und die Polizei alarmieren. Beim Eintreffen der Streifen leistete der Tatverdächtige jedoch erheblichen Widerstand. Laut Polizeibericht konnte der Mann nur unter großem Kraftaufwand und durch den gezielten Einsatz eines Polizeihundes überwältigt werden.

Der 37-Jährige wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen den Mann bereits ein Haftbefehl vorlag: Er hat noch eine mehrmonatige Restfreiheitsstrafe zu verbüßen. Nach Abschluss der ärztlichen Behandlung wurde er direkt in den Polizeigewahrsam überstellt.