„We Will Rock You“ in Stuttgart
: Viel Leder, heiße Tänze, Geheimnisse: So wild war die Party nach der Show

Die Premierenparty für das Musical „We Will Rock You“ ist so wild wie die Show. Wie konnte die Sensation, dass Sir Brian May die Sologitarre spielt, so lange geheim gehalten werden?
Von
Uwe Bogen
Stuttgart
  • Nach der Premiere bei der Backstage-Feier: Brian May mit den Hauptdarstellern Kasper Nilsson und Isabel Waltsgott.

    Ben Pakalski / Stage Entertainment
  • Brian May steigt spielend aus dem Nebel...

    Klaus Schnaidt
  • ... und bedankt sich auf der Bühne bei Autor Ben Elton.

    Klaus Schnaidt
  • Krönender Abschluss der „We Will Rock You“-Premiere.

    StZN
  • Brian May, legendärer Queen-Gitarrist, verzaubert das Publikum mit einem Live-Auftritt auf der Bühne.

    StZN
  • Der Saal brach in Jubel aus und feierte die Rockikone gebührend. Am Ende gibt es tosenden Beifall.

    StZN
  • Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper kam mit seiner Frau stilvoll zur Musicalpremiere.

    Ferdinando Iannone
  • Auch Ludwigsburgs Landrat Dietmar Allgaier ließ sich den Abend nicht entgehen – in Begleitung seiner Frau.

    Ferdinando Iannone
  • Stadträtin Laura Halding-Hoppenheit (2.v.l.) setzte in nietenbesetzter Lederjacke ein Statement.

    Ferdinando Iannone
  • „Tatort“-Kommissar Richy Müller zeigte sich gemeinsam mit seiner Partnerin auf dem schwarzen Teppich.

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  • Travestiestar Frl. Wommy Wonder sorgte mit Charme und Glamour für Glamour.

    Ferdinando Iannone
  • Giulia Siegel, Tochter von Musikproduzent Ralph Siegel, erschien gemeinsam mit ihrem Partner zur Premiere.

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  • Ex‑MTV‑Moderatorin Milka erschien zur Gala mit stilsicherem Auftritt.

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  • Moderatorin Janin Ullmann glänzte bei der Premiere mit guter Laune.

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  • Ringer-Weltmeister Frank Stäbler und seine Frau Sandra strahlten gemeinsam auf dem Schwarzen Teppich bei der Gala-Premiere von „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Moderatorin Verena Kerth, ehemals mit Oliver Kahn liiert, zeigte sich ebenfalls bei der Premiere.

    Ferdinando Iannone
  • DJ Robin, bekannt durch seinen Hit „Layla“, erschien mit seiner Frau n bei der Premiere von „We Will Rock You“.

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  • Oliver Ostermann (r.), Moderator bei Hitradio antenne 1, war ebenfalls bei der Premiere von „We Will Rock You“ dabei.

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  • Der Musical Darsteller Uwe Kröger bei der Premiere des Queen-Musicals „We will rock you“.

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  • Sandra Gräfin Bernadotte von der Mainau.

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  • TV-Juror Andreas Wendt (rechts) mit seinem Partner.

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  • Der Sänger und Songwriter Prince Damien bei der Premiere des Queen-Musicals „We will rock you“.

    Ferdinando Iannone
  • Der schwäbische Rapper MC Bruddaal bei der Premiere des Queen-Musicals „We will rock you“.

    Ferdinando Iannone
  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Maximilian Mann, Künstlerischer Leiter bei Disneys „Die Eiskönigin“ mit seiner Frau.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Daniel Schuhmacher, einst Sieger bei „Deutschland sucht den Superstar“.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

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  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

    Ferdinando Iannone
  • Weitere Impressionen der Gäste bei der Premiere vom Queen-Musical „We Will Rock You“ in Stuttgart.

    Ferdinando Iannone
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Bei der Premierenparty im oberen Theaterfoyer gibt’s laute Musik, wilde Tänze von überwiegend in Leder gekleidete Menschen und ein beherrschendes Thema. Die meisten sind noch völlig geflasht von dem Moment, als Queen-Legende Sir Brian May, 78, plötzlich mit Gitarre aus dem Nebel stieg – live und echt bei „Bohemian Rhapsody“ im Zugaben-Teil bei der Comeback-Premiere von „We Will Rock You“. Die spannende Frage lautet: Wie konnte das bitteschön geheim bleiben?

Sogar der Nachbar im Apollo wusste von nichts

Im Möhringer Musicalviertel kennt jeder jeden. „Die Eiskönigin“ spielt auf der anderen Straßenseite im Apollo-Theater – auch dort hatte keiner eine Ahnung. „Wir wussten wirklich gar nichts vom Überraschungsauftritt“, sagt Maximilian Mann, der Künstlerische Leiter des Disney-Musicals von gegenüber.

Und selbst im „We Will Rock You“-Team ahnten viele bis kurz vor der Show nichts vom Besuch des Queen-Gitarristen. „Wir haben erst am Vormittag der Premiere erfahren, dass er tatsächlich kommt“, erzählt Aisata Blackman, die frühere Tina Turner, die nun als Killerqueen die Palladium-Bühne bis zu ihrem Sturz regiert und das Publikum mit ihrem Powerstimme völlig begeistert.

Am Nachmittag stand der 78-jährige Superstar dann plötzlich beim Soundcheck auf der Bühne, ganz entspannt. „Locker, cool, total normal – und dann haben wir sogar noch eine kleine Jam Session gemacht“, berichtet Boris Ritter, der Musikalische Leiter. „Das war ein Moment für die Ewigkeit.“ Dem Gast aus London habe es so gut gefallen, „dass er nun jeden Abend spielt“, sagt Ritter lächelnd.

Aber Vorsicht, Verwechslungsgefahr! Der Keyboarder der Musicalband trägt fast dieselbe Friseur wie die Rocklegende – man sieht ihn mehrfach auf der Bühne. Manche im Publikum dachten schon, das sei der Echte!

Blumen für Brian May

Foto: Ben Pakalski / Stage Entertainment

Ein Schweigegelübde im Rock’n’Roll-Stil

Wie es gelang, dieses Weltstar-Gastspiel unter Verschluss zu halten? Mit eiserner Diskretion. Nur ein ganz kleiner Kreis war eingeweiht. Kein Social-Media-Geflüster, keine WhatsApp-Lecks. „Es war, als hätte jemand das Internet kurz ausgeschaltet“, sagt ein Insider.

Die Musiker erfuhren erst am Nachmittag vor der Premiere, wer da gleich auftreten würde. „Als er dann wirklich mit Gitarre auf die Bühne kam, war’s einfach nur Gänsehaut“, so Ritter.

Gefeiert wird bis um 2 Uhr in der Früh

Im Foyer des Palladiums geht es nach der stürmisch gefeierten Premiere im Queen-Stil weiter – laut, eng, heiß, wild. Schwarzes Leder ist die Mode einer heißen Nacht. Die Musik pumpt bis in den früheren Morgen. DJ, Tanzfläche, Rock’n’Roll pur. Das Catering kommt von Carsten Weller, dem künftigen Wasenwirt, und seiner Familie.

TV-Juror Andreas Wendt tanzt bis zwei Uhr früh. „Es war so großartig“, schwärmt er. „Gerade in der heutigen Zeit ist die Botschaft so wichtig“, findet er, „die Geschichte macht Mut, zu sich selbst zu stehen“.

Bei der Party umarmt „Tatort“-Schauspieler Richy Müller, der kürzlich den 70. Geburtstag gefeiert hat, den Norweger Kasper Nilsson, der in der Hauptrolle als Galileo die Rebellion anführt. „Was du mit 21 schaffst, ist unglaublich“, meint Müller. Nilsson grinst und sagt: „Aber ich bin 30.“ Im Internet steht wohl der falsche Jahrgang.

Große Begeisterung im Theater.

Foto: engelhard-photography-

Müller, der mit Nilsson schon bei „Tarzan“ auf der Bühne stand, fragt, ob der wisse, dass „We Will Rock You“-Autor Ben Elton auch die britische Comedy-Serie „Mr. Bean“ geschrieben hat. Nilsson staunt, hat er nicht gewusst – und seine Mutter im Publikum strahlt vor Stolz und Rührung.

Musicalsänger Prince Damien („MJ – Michael Jackson“) schwärmt: „Freddie Mercury zu singen, ist eigentlich unmöglich – aber Kasper hat’s geschafft. Er hat an diesem Abend gewonnen.“ Stefanie Hertel ist „total geflasht“ von der Show. Besonders Meat und Tazer hätten sie „umgehauen“ – „ihre Stimmen sind einfach der Hammer“. Das Finale mit Brian May sei „das absolute Highlight“ gewesen.

„Das war eine emotionale Achterbahnfahrt“

Die Schauspielerin Janin Ullmann spricht von einer emotionalen Achterbahnfahrt: „Ich habe gelacht, getanzt und sogar Tränen in den Augen gehabt. Besonders Scaramouche hat mich berührt – Female Empowerment pur!“ Moderatorin Verena Kerth legt noch eins drauf: „Wer diese Show verpasst, ist selbst schuld! Energie, Stimmen, Kostüme – einfach 1A.“

Und der Choreograf Marvin A. Smith spricht aus, was viele denken: „Great music, great vocalists – I knew this cast would be amazing.“ Die Verträge des Ensembles sind für ein Jahr geschlossen. Solange wird „We Will Rock You“ also sicher gespielt. Fortsetzung aber nicht ausgeschlossen, wenn die Premierengäste weitererzählen, wie begeistert sie unisono von der Musik, vom Sound der Darsteller waren. Abstriche gibt es nur für die etwas schräge Handlung.

Was man immer wieder hört: Hätte sich das Musical an den mit vier Oscars prämierten Film „Bohemian Rhapsodie“ gehalten, wäre also noch viel emotionaler und ergreifender gewesen. Doch genau das wollte die Band nicht: nur nichts Persönliches auf der Musicalbühne!

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