Weltkriegsbombe in Stuttgart
: Evakuierung legt Kita lahm – doch 30 Kinder bleiben cool

In dem Areal, das am Freitag geräumt werden musste, liegt auch ein Kindergarten des Studierendenwerks – ein Abenteuer für die „Abenteuerbande“.
Von
Eberhard Wein
Stuttgart
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In unmittelbarer Nachbarschaft zur Kita „Abenteuerbande“ (links) ist auf einer Baustelle eine Weltkriegsbombe gefunden worden.

Eberhard Wein

Dieser Tag dürfte den Kindern der Kita „Abenteuerbande“ wohl als eines ihrer größten Abenteuer im Gedächtnis bleiben. Wegen des Fundes der britischen Weltkriegsbombe auf einer Baustelle in der Eduard-Pfeiffer-Straße musste auch ihr Kindergarten geräumt werden.

Die Polizei habe die pädagogischen Fachkräfte am Vormittag über diese Notwendigkeit informiert, berichtet Tanja Rommel, die Abteilungsleiterin Soziale Dienste beim Studierendenwerk Stuttgart, auf Anfrage. Das Studierendenwerk ist Träger der Einrichtung, die sich nur zwei Häuser von der Fundstelle der Bombe entfernt befindet.

Die Räumung ging dann routiniert über Bühne. Dank regelmäßiger Evakuierungsübungen seien die Erzieherinnen geübt, und auch den rund 30 Kindern sei der Ablauf bekannt, sagt Rommel. Allerdings sei ein echter Polizeieinsatz doch noch ein wenig aufregender, räumt sie ein, „gerade für die Kinder“.

Die komplette Gruppe habe zunächst in einen weiteren Kindergarten des Studentenwerks in der Sattlerstraße ausweichen können. Sie liegt etwa 15 Gehminuten entfernt. „Die Kinder der Abenteuerbande kennen diese Einrichtung bereits von Besuchen“, sagt Rommel. Anschließend habe man die Eltern informiert. Alle hätten verständnisvoll reagiert und ihre Kinder nach und nach abgeholt.

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