Wetter in Stuttgart: Wetterdienst warnt vor heftigen Gewittern und Hagel: „Alle müssen damit rechnen“

Ein erstes Gewitter hat in Stuttgart am Sonntagmittag für kurzzeitige Abkühlung gesorgt.
Tanja SimoncevNach einer hochsommerlichen Pfingstferienwoche kam am Sonntagmittag die erste Abkühlung: Ein Gewitter mit Platzregen und leichtem Hagel ist über den Westen und Süden Stuttgarts bis hin nach Untertürkheim gezogen. Das große Unwetter blieb jedoch aus - trotz zwei Unwetterwarnungen für die Regierungsbezirke Tübingen und Stuttgart kam es zu keinen größeren Polizeieinsätzen wegen des Wetters.
Der Wetterumschwung werde im Tagesverlauf weiter mit starken Regenfällen und teils heftigen Gewittern übers Land ziehen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Bereits am Freitag und Samstag wüteten heftige Gewitter in Nordrhein-Westfalen.
Allerdings sei völlig unklar, wo genau es kräftig blitzen und donnern werde. „Es müssen alle damit rechnen. Wer getroffen wird, das müssen wir sehen“, sagte der DWD-Experte. Es sei aber auch möglich, dass Regionen völlig ausgespart bleiben. Schauerartigen Regen werde es allerdings überall geben.

An manchen Orten kann es auch zu Hagel kommen.
Foto: IMAGO/Bernd MärzGewitter und Regen am Sonntag: Auch Hagel und Sturmböen möglich
Nach einem sonnigen Tagesstart verdichteten sich die Wolken über Stuttgart zunehmend, im Verlauf könne auch die Zahl der lokalen Gewitter zunehmen. Möglich sei auch Starkregen mit Mengen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, bei Unwetter sei auch das Doppelte in einer Stunde wahrscheinlich. Auch Hagel und schwere Sturmböen um 100 Kilometer in der Stunde seien nicht ausgeschlossen.
Das Gewitterrisiko nehme in der Nacht zum Montag wieder ab. Die Höchstwerte sollen zunächst noch zwischen 24 und 28 Grad liegen, im Breisgau nochmals nahe 30 Grad. Sie kühlen sich laut DWD aber durch die Gewitterlage rasch ab auf am Abend 20 bis 16 Grad. Nachts werden Tiefstwerte zwischen 9 und 15 Grad erwartet.
Dienstag weitere Gewitter in Baden-Württemberg
Für Montag rechnet der DWD mit Höchstwerten zwischen 21 und 25 Grad, im höheren Bergland um 18 Grad. Anfangs kann es auf der Alb sowie südöstlich davon noch regnen. Auch sonst sind viele Wolken am Himmel, doch es soll trocken bleiben. Am Nachmittag steigt die Chance, die Sonne zu sehen. Der Wind weht dann mäßig bis frisch.
Wolken werden dann den Dienstag begleiten. Bis zum Mittag könnten laut DWD weitere einzelne Schauer aufkommen, im Laufe des Nachmittags sind auch Gewitter zum Teil mit Sturmböen, nachfolgend Regen möglich. Zuvor wird mit Höchstwerten zwischen 19 Grad auf der Zollernalb und 26 Grad am Rhein gerechnet.