Wetter zum Jahreswechsel: „Man sollte sich warm einpacken“: So kalt wird die Silvesternacht in Stuttgart

Das Feuerwerk über Stuttgart, wie hier zum Start ins Jahr 2024, sollte gut zu sehen sein.
IMAGO/Arnulf HettrichDie Nächte derzeit sind frostig. Daran ändert sich in diesem Jahr nichts mehr – und auch der Start ins neue Jahr wird in Stuttgart eisig. Wie tief das Quecksilber an Silvester fällt, das hängt laut Thomas Schuster vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart davon ab, wie bewölkt es wird. Aber bereits jetzt steht fest: „Man sollte sich warm einpacken zum Jahreswechsel“, so der Meteorologe.
Bleibe es in der Nacht zum 1. Januar klar, könnten die Temperaturen im Kessel auf bis zum Minus 8 Grad Celsius fallen – und das auch schon gegen Mitternacht. Eine Wolkendecke, die mit einer neuerlichen Kaltfront aus Richtung Sachsen ins Ländle kommen könnte, würde etwas mildere Temperaturen für den Jahreswechsel bedeuten. Minus 2 oder Minus 3 Grad sind dann wahrscheinlich. „Aber das ist natürlich immer noch kalt, wenn man draußen ist“, sagt Schuster.
Wetter zu Silvester in Stuttgart: keine „Nebelschlacht“ erwartet
Die Befürchtung, dass das Feuerwerk am Himmel kaum zu sehen ist, kann Schuster nehmen. Die Luftmasse sei trocken, so der Experte, „wir erwarten keinen Nebel oder Hochnebel. Wenn dann ist das eine normale Frontalbewölkung. Die schränkt die Sicht nicht ein.“ Niederschlag sei nicht zu erwarten.

Wie wird das Wetter zum Jahreswechsel in Stuttgart? In jedem Fall gibt es Temperaturen unter dem Gefrierpunkt (Symbolbild).
Foto: Archiv/Andreas RosarDass in der Silvesternacht ein leichter Wind wehe, führe übrigens nicht dazu, dass es sich bedeutend kühler anfühle. Gleichzeitig sei dadurch auch „keine Nebelschlacht“ zu erwarten, weil der Rauch von Raketen und Böllern einigermaßen schnell abtransportiert werde, so Schuster.
Was das Wetter im restlichen Baden-Württemberg anbelangt, gibt es Regionen, in denen der Jahreswechsel noch deutlich frostiger werden dürfte. Die Gebiete, die beispielsweise durch die Schwäbische Alb geschützt sind, müssen sich auf Temperaturen im zweistelligen Minusbereich einstellen. „Das ist beispielsweise in der Region rund um Rottweil und eigentlich im ganzen Südschwarzwald der Fall“, sagt Schuster. Dort bleibt es klar, auch tagsüber herrscht Dauerfrost. „Dementsprechend geht es in der Nacht noch einmal ein paar Grad runter.“