STZ+STZ+Wilhelma hinter den Kulissen
: Warum vor Weihnachten in der Wilhelma-Futterküche Hochbetrieb herrscht

Im Stuttgarter Zoo leben derzeit 9406 Tiere in 932 Arten. Alle wollen Futter. Auch über die Weihnachtsfeiertage. Wie schafft die Futtermeisterin das?
Von
Iris Frey
Stuttgart
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  • Vieles ist schon geordert für die Feiertage in der Futterküche der Wilhelma, wie Christina Winckler zeigt.

    LICHTGUT/Max Kovalenko
  • Der Eingang zur Futterküche in der Wilhelma im Betriebshof.

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  • Über der Tür hängt ein altes Schild, das keine Süßigkeiten verfüttert werden dürfen.

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  • In der Futterküche wird hier im Kessel gerade Reis gekocht, der dann später auch für das Futter der Vögel untergemischt wird. Am Kessel steht Futtermeisterin Christina Winckler, die hier schon seit 36 Jahren arbeitet.

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  • Über dem Kessel in der Futterküche hängen alte historische Plakate aus der Wilhelma an der Wand.

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  • In einem bis zu 20 Grad warmen trockenen Raum lagern unterschiedlichste Trockenfutter-Pellets und Sämereien.

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  • Ein Blick ins Regal. Hier stehen Gläser mit unterschiedlichsten Trockenfutter-Pellets für die verschiedenen Tierarten.

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  • Auch Salzlecksteine sind hier in Säcken zu finden für die Huftiere.

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  • Christina Winckler kontrolliert die Futterlieferungen.

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  • In den Sämereien ist alles in Ordnung. Die Wilhelma hat langjährige Lieferanten und wenig Reklamationen, wie sie sagt.

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  • Diese braunen etwa erbsengroßen Kügelchen bestehen aus Insekten. Sie werden an insektenfressende Tiere gegeben wie beispielsweise von den Erdmännchen gefressen.

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  • Das Rotschulter-Rüsselhündchen an einer Schale mit Insekten-Futter.

     
  • In der Gemüsezelle ist Tierpflegerin Susi Häcke aktiv und sortiert das angeliferte Gemüse für die Tiere der Wilhelma.

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  • In den Körben liegen Paprika, Gurken, Sellerie und Äpfel bereit für die Verteilung.

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  • Einblick in den Lagerraum, in dem das Futter für die Reviere sortiert ist.

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  • Über den Salat freut sich später unter anderem auch die Waldschildkröte in der Wilhelma.

    Birger Meierjohann
  • Hier liegt das Futter sortiert und nach Wochentag für die einzelnen Reviere genau beschriftet. Im Vordergrund das Futter für das Revier der Bärenanlage.

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  • Gemüse wird von den Fuchskusus in der Terra Australis gerne verspeist.

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  • Das Tierfleisch, das angeliefert wird, wird in der Futterküche geviertelt. Darum kümmern sich die Tierpfleger-Azubis, erklärt Futterküchenmeisterin Christina Winckler. Seit die Amur-Tiger da seien, habe sich der Rind- und Pferdefleischverbrauch verdoppelt.

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  • Und Sauberkeit ist das A O in der Futterküche, sagt Winckler. Die Arbeitshandschuhe und Lappen sind säuberlich aufgereiht.

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  • Eine Lieferung von männlichen Zicklein aus Bad Wurzach im Kühlraum der Futterküche.Ganzkörperfütterung sei für die Tiere sehr wichtig, weiß die Chefin.

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  • Das Fleisch ist für die Raubtiere in der Wilhelma als Futter bedeutsam. Hier im Bild ein junger Gepard, der ein Skuddenschaf frisst, welches den Geparden als ganzer Körper gegeben wurde.

     
  • Im Kühlraum lagern auch tote Ratten.

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  • Diese werden von den Greifvögeln verspeist. Im Bild ein Falkland-Karakara, der eine Ratte frisst.

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  • Blick in den kältesten Kühlraum in dem Temperaturen von minus 20 Grad herrschen. Hier ist gerade eine Ladung Fische angekommen.

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  • Ein Blick in eine Fisch-Kiste.

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  • Besondere Herausforderungen vor allem im Winter sind für Futtermeisterin Christina Winckler beispielsweise das Ordern und Bereithalten von stets frischem Eukalyptus.

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  • Den frischen Eukalyptus, die einzige Nahrung der Koalas, bekommt die Wilhelma im Winter auch aus Florida.

    Birger Meierohann
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