Wilhelma Stuttgart: Fernöstliche Gartenkunst in Stuttgart

So sieht der Japangarten in der Wilhelma aktuell aus. Immer wieder gibt es auch mal Wechsel bei den gezeigten Baumminiaturen.
Iris Frey- Neuer Japangarten in der Wilhelma informiert über Symbolik von Stein, Wasser, Moos und Baum.
- Ein Schild mit „Yokoso“ erklärt Idee und Tradition sowie die Bedeutung der Elemente.
- Wasser steht für Seen und Ozeane, der Drachentor-Wasserfall betont die Koi‑Legende.
- Kois gelten als Symbole für Glück, Ausdauer und Wohlstand – Moos steht für Alter und Ehre.
- Bonsai stammen aus zwei Schenkungen, darunter eine über 75 Jahre alte, mannshohe Lärche.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist ein besonderes Zusammenspiel aus verschiedenen Pflanzen, Baum-Miniaturen in der Schale, Steinen und Wasser im Japangarten der Wilhelma. Vor einem Jahr wurde er neu geschaffen, direkt neben dem Gebäude des Aquariums. Die Zoo-Besucher dürfen sich jetzt einmal mehr über fernöstliche Gartengestaltung informieren. Denn: Welche Bedeutung die verschiedenen Elemente in der fernöstlichen Kultur haben, darüber klärt nun eine neue Tafel auf.
Yokoso steht da ganz oben geschrieben, heißt auf Japanisch „Herzlich willkommen“. Übersichtlich können Lesefreudige auf der neuen Tafel die Bedeutungen der Elemente Stein, Wasser, Moos und Baum in der japanischen Gartenarchitektur erfahren.
Neue Tafel erklärt die japanische Gartenkultur

Die Erklärungen zu den einzelnen Elementen im Japangarten der Wilhelma.
Iris FreySteine symbolisieren in Zen-Gärten Tiere und stehen für aus dem Himmel steigende Götter. Das Wasser repräsentiert Seen oder Ozeane und ist gleichzeitig über das Meer kommenden Göttern gewidmet. Besonders wichtig ist der Drachentor-Wasserfall. So soll einer chinesischen Legende zufolge ein aufsteigender Koi in einen Drachen verwandelt worden sein. Deshalb steht der Koi für Stärke, Mut und Geduld.

So sieht der Japangarten in der Wilhelma aktuell aus. Immer wieder gibt es auch mal Wechsel bei den gezeigten Baumminiaturen. Vorne steht die mannshohe Lärche. Sie ist über 75 Jahre alt.
Iris FreyZum klassischen Japangarten gehören auch Kois, Zuchtformen der Karpfen. In Japan gelten sie als Symbole für Glück, Ausdauer und Wohlstand. Und Moos zwischen den Steinen steht für Alter und Ehre. Um Moos zu entdecken, muss genau geschaut werden.
Eine Bank lädt zur Ruhepause am Japangarten ein

Eine Bank lädt beim Japangarten ein, Platz zu nehmen und die Ruhe zu genießen.
Iris FreyIm Wasser wächst auch die einheimische glänzende Seerose. Sie ist eine bedrohte Art. Die Wilhelma bietet ihr hier einen Entwicklungsraum zum Arterhalt.
Die Bonsai in der Wilhelma stammen übrigens aus zwei Schenkungen. Dort gibt es rund 40 dieser Bäume in der Schale. Nicht alle befinden sich im Garten, manche auch hinter den Kulissen. Leicht zu entdecken ist vorne die mannshohe Lärche. Sie ist über 75 Jahre alt.
