Wohnen in Baden-Württemberg
: Die schönsten Badezimmer von Stuttgart bis zur Schwäbischen Alb

Pastellrosa, wie es auch Barbie gefallen würde oder lieber gemütlich mit Holzofen-Flair? Wir zeigen die schönsten Badezimmer aus Architektenhäusern in Stuttgart und drumherum – und schauen auf Trends im Bad.
Von
Sandra Hartmann
Stuttgart
  • Eine Decke in Betonoptik hat nicht jeder. Dieses Traum-Badezimmer wurde in einem Architektenhaus in Blaubeuren verbaut.

    Foto: /Braunger Wörtz Architekten/Erich Spahn
  • Das dazugehörige Haus in Blaubeuren sieht von außen so aus.

    Foto: /Braunger Wörtz Architekten/Erich Spahn
  • Stein und Fliesen und Steinoptik liegen nach wie vor im Trend. Rechteckige Waschbecken sind schon fast Standard. Dieses Badezimmer findet sich...

    Foto: Fischer Rüdenauer Architekten/Thomas Streitberg
  • ...in diesem Architektenhaus in Heslach.

    Foto: Fischer Rüdenauer Architekten/Thomas Streitberg
  • Hier duscht es sich fast wie im Wohnzimmer. Das Haus hierzu steh in Kirchheim unter Teck ...

    Foto: Mehr*Architekten/Sebastian Schels
  • und schaut von außen so aus.

    Foto: Mehr*Architekten/Sebastian Schels
  • Der Schlafbereich und das Bad verschmelzen immer mehr zu einem Raumerlebnis in dem von Hardy Happle umgebauten Schwarzwaldhof.

    Foto: Hardy Happle Architektur/Markus Schwer
  • Wachmachen oder entspannen – die richtige Beleuchtung kann die Stimmung beeinflussen.

    Foto: Hardy Happle Architektur/Markus Schwer
  • Umbau Hardy Happle im Schwarzwald von außen.

    Foto: Hardy Happle Architektur/Markus Schwer
  • Licht und ein schöner Ausblick – das macht für viele ein schönes Badezimmer aus, so wie in diesem . . .

    Thomas Sixt-Finckh
  • . . . von Thomas Sixt-Finckh entworfenen, preisgekrönten Haus in Stuttgart-Sillenbuch.

    Thomas Sixt-Finckh
  • Babyrosa? Warum nicht. Der Raum wirkt durch die pastelligen Farben freundlich und warm. Hier wurde ein Gehöft in Sitzenkirch umgebaut zu einem gemütlichen Wohnhaus.

    Foto: Jessica Siegel
  • Das Gehöft von außen.

    Foto: Jessica Siegel
  • Der Klassiker als cleaner Raum ist nach wie vor im Trend.

    Oliver Rieger Photography
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In den 1970er und 1980er Jahren gab es sie in olivgrün und kaffeebraun: Badezimmer in deutschen Häusern bestachen durch ihre unvergesslich kräftige Farbgebung. In den 1990ern war man da schon wieder etwas zurückhaltender unterwegs. Anfang des 21. Jahrhunderts neigten die Deutschen wieder verstärkt zu weiß als Grundton in Kombination mit bunten Kachelornamenten oder Fliesenböden in dunklen Farben wie grün oder blau. Dann folgte innen wie außen die Betonoptik – Granit, Marmor, Stein, Hauptsache in Grau, kühl und klare Kontraste sollten es sein.

Oft kann man an dem Aussehen eines Badezimmers erkennen, in welchem Baujahr das Haus, in welchem es sich befindet, gebaut wurde. Diese klaren Trendlinien neigen sich aktuell dem Ende zu – erlaubt ist, was gefällt.

Im wahrsten Sinne mehr Raum und Platz für entspannte Stunden

Auch wenn es keine einheitlichen Trends gibt, was die Nasszelle im Haus – zumindest hinsichtlich des Stils und der Farbgebung – betrifft, kann ganz generell gesagt werden, dass Badezimmer, wenn machbar, immer größer geplant werden. Sie sollen als Wellnessoasen zu Hause im wahrsten Sinne Raum und Platz für entspannte Stunden schaffen. Auch die Freistelleroptik hat viele Fans – bei der Badewanne am liebsten mitten im Raum auf vier kleinen Füßchen wie im alten Rom oder beim Waschbecken als Selbststeher. Waschtröge de luxe sozusagen.

Im Trend liegen liegen auch wieder klare Linien und dementsprechend eckige, kantige, schnörkellose Designs von Schränken und Duschen. Und vor allem: Hell sollen Bäder sein, idealerweise mit einem schönen Ausblick von der Badewanne aus.

Ambitionierte Bauherren, die sich von Architekten bei der Badplanung helfen lassen, sind zuweilen zurückhaltend bei der Farbgestaltung, manche zeigen aber auch Mut zur Farbe. Es darf Betonoptik bis zu einem fast schwarzen Badeparadies sein, ein pastelliges Mädchenbad in zartem rosa oder ein weißes cleanes Raumkonzept – gerne auch in Kombination.

Was derzeit ebenfalls bei Sanierungen oder neuen Bädern gewünscht wird: raffinierte raumteilende, gemauerte Zwischenwände. Hierzu wird aber ein dementsprechend großes Badezimmer benötigt. Mithilfe einer kleinen Zwischenwand als Raumteiler kann man etwa das Waschbecken auf der einen Seite und die Dusche sowie das WC auf der anderen Seite der Zwischenwand mitten im Raum organisieren und hat dadurch gleichzeitig etwas Privatsphäre im Badezimmer geschaffen.

Darüber hinaus arbeiten auch immer mehr Menschen im Badezimmer mit Lichtkonzepten, das heißt, sie schaffen etwa durch eine indirekte Beleuchtung oder Licht Spots an der Decke eine bestimmte Stimmung – für Morgenmuffel zum Wachwerden oder für Workaholics zum Entspannen. Das Badezimmer als Ort für Me-Time und nicht nur zur Zahnpflege und zum schnell Sauberwerden hat deutlich an Bedeutung gewonnen.

Bilder von Badezimmern in Architektenhäusern finden sich in der Bildergalerie.

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