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: Romeo-Wohnturm – „Wenn man den Verfall nicht stoppt, ist es vorbei“

Einst waren Hans Scharouns Hochhäuser Romeo und Julia in Stuttgart-Rot der Stolz der Stadt. Doch besonders der denkmalgeschützte Romeo-Bau verkommt. Ein Besuch vor Ort.
Von
Andrea Jenewein
Stuttgart
  • Der Romeo-Wohnturm in Stuttgart-Rot müsste dringend renoviert werden.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Die Wohntürme Romeo und Julia wurden im Zuge der Aufsiedelung des Stadtteils Rot in Stuttgart zwischen 1955 und 1959 nach den Plänen der Architekten Hans Scharoun und Wilhelm Frank errichtet. Das Gebäude Romeo zählt mit zu den ersten in Stuttgart errichteten Hochhäusern nach 1945. Beide Gebäude stehen heute als Beispiel der Architektur der 1950er-Jahre und der Organischen Architektur unter Denkmalschutz. Inzwischen ist das Gebäude sanierungsbedürftig und verkommt

    LICHTGUT
  • Eine Mieterin, die im 18. Stock wohnt, hat sich auf der Terrasse einen himmlischen Platz geschaffen. Mit Sofas, . . .

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • . . . Grünpflanzen sowie . . .

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • . . . einem Whirlpool.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Das Badezimmer wartet mit einem Dachfenster über der Badewanne auf.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Doch auch hier oben gibt es Probleme: die krebserregenden Asbestplatten lösen sich bei Wind.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Seit August 2025 ist die Tür- und Klingelanlage im Romeo defekt. Da sich im Haus auch Arztpraxen befinden, wird die Haustür durch ein Seil so gesichert, dass sie nicht zufallen kann. Am Abend soll dieses provisorische Konstrukt jeweils wieder entfernt werden – doch ist dem nicht immer so. Dadurch kommen abends und nachts viele ungewünschte Besucher ins Haus.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • An den Gemeinschaftsbalkonen und Laubengängen hängen Netze, um die Tauben davon abzuhalten, zu brüten oder ihre Hinterlassenschaften zu verteilen. Doch an vielen Stellen sind die Netze zerrissen, große Löcher klaffen darin.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Dadurch steht der Taubenkot an manchen Stellen inzwischen so hoch, dass man die Brandschutztüren kaum noch öffnen kann.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Auf einigen Gemeinschaftsbalkonen stapeln sich Müll und Sperrmüll.

    Lichtgut/Leif Piechowski
  • Das Geländer wurde so abgerissen, dass das spitze Ende eine große Gefahrenquelle darstellt.

    Lichtgut/Leif Piechowski
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