Zug nach Stuttgart
: 44-Jähriger nach Vorfall in ICE festgenommen

Ein alkoholisierter Mann hat im ICE von München nach Stuttgart Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn beleidigt und bedroht. Am Stuttgarter Hauptbahnhof nahm die Bundespolizei den Aggressor fest.
Von
Robert Korell
Stuttgart/München
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Bundespolizei: ARCHIV - 06.11.2019, Baden-Württemberg, Freiburg: Ein Bundespolizist steht an einem Bahnhof vor einem ICE. (zu dpa: «Mutter macht Raucherpause – Kinder reisen allein im ICE») Foto: Patrick Seeger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Bundespolizist steht an einem Bahnhof vor einem ICE. (Symbolfoto)

Patrick Seeger/dpa
  • Im ICE München–Stuttgart beleidigte ein 44-Jähriger zwei DB-Sicherheitsmitarbeiter.
  • Er rauchte im Zug, löschte die Zigarette und gab freiwillig ein Einhandmesser ab.
  • Später wurde er aggressiv und bedrohte die Mitarbeiter – die Polizei wurde alarmiert.
  • Am Stuttgarter Hbf verhielt er sich weiter aggressiv und wurde gefesselt.
  • Er hatte über drei Promille; die Bundespolizei ermittelte wegen Beleidigung und Bedrohung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 44-Jähriger hat in der Nacht von Sonntag auf Montag im ICE von München nach Stuttgart zwei Mitarbeiter des Bahn-Sicherheitsdienstes beleidigt und bedroht. Nach Angaben der zuständigen Bundespolizei ereignete sich der Vorfall gegen 2.25 Uhr.

Der Mann hatte demnach zunächst während der Fahrt im Zug geraucht, woraufhin ihn eine Streife des Sicherheitsdienstes auf sein Verhalten ansprach. Anfangs zeigte sich der Mann kooperativ: Er löschte seine Zigarette und übergab den beiden Mitarbeitern im Alter von 40 und 53 Jahren freiwillig ein Einhandmesser. Im weiteren Verlauf der Fahrt wurde er jedoch verbal aggressiv und soll die beiden bedroht und beleidigt haben. Die Sicherheitsdienstleister alarmierten daraufhin die Polizei.

Am Stuttgarter Hauptbahnhof verhielt sich der Mann dann auch gegenüber den hinzugerufenen Beamten aggressiv. Deshalb fesselten die Polizisten den Mann, der zudem mit über drei Promille stark alkoholisiert war. Er wurde zur Dienststelle gebracht. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein.