Jedes ihrer sechs Pflegekinder hatte einen schweren Start ins Leben. Andrea und Tanja Wefing geben ihnen die Geborgenheit zurück, die sie zum Überleben in dieser Gesellschaft brauchen.
Keiner ist mit keinem verwandt – und doch sind sie immer füreinander da: Mona, Erik, Andrea Wefing, Jeremy, Reda, Louisa, Mimi mit Lilly und Tanja Wefing (von links). Monas Sohn Noah fehlt, er ist beim Vater. Der Kater Fuchur wollte nicht mit aufs Bild.
Lichtgut/Julian Rettig
Die Ehefrauen Tanja und Andrea Wefing haben ein Herz für verletzte Kinderseelen
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Andreas erstes Pflegekind mit Behinderung war Jessie. Sie kam ohne Großhirn zur Welt und schaffte es bis zum ersten Lebensjahr.
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Louisa, 4, war der letzte Neuzugang. Weil die Mutter, Epileptikerin, unwissend starke Medikamente nahm, kann Luisa heute nicht laufen.
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Jeremy, 8, ist das erste „gemeinsame Kind“ der Wefings. Seine ersten Lebensjahre wurde er vernachlässigt. Er ist ein ausgezeichneter Schachspieler – nachts braucht er Windeln.
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Reda mit Lilly auf dem Arm: Auch die Hündin kommt aus einem schwierigen Elternhaus.
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Trotz der traurigen Geschichten, die alle Pflegekinder mitbringen, ist die Stimmung bei den Wefings meist „spitze“.