STZ+STZ+50 Jahre „Schulmädchen-Report“
: Exportschlager aus dem Schlafzimmer

Lüsterne Mädchen, hilflose Männer: Vor 50 Jahren kommt der erste „Schulmädchen-Report“ in die Kinos. Die wissenschaftlich verbrämte Softpornoreihe ist ein Riesenerfolg. In Sachen Frauenbild aber alles andere als ein Ruhmesblatt.
Von
Simon Rilling
Stuttgart
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  • Hölzerne Darsteller, alberne Dialoge: 1970 kommt der erste Schulmädchen-Report in die Kinos.

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  • Der erste Teil ist so erfolgreich, dass kaum ein Jahr später Teil 2 folgt.

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  • Insgesamt werden 13 Teile gedreht...

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  • ...ganz zu schweigen von zahlreichen Ablegern wie dem Hausfrauen-Report.

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  • Allein den ersten Teil sehen sieben Millionen Kinogänger.

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  • Weltweit locken die 13 Teile 100 Millionen Zuschauer in die Kinos.

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  • Der Untertitel spricht meist die Eltern direkt an, doch mit einem Elternratgeber hat der „Schulmädchen-Report“ wenig zu tun.

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  • Die Botschaft lautet: Frauen wollen immer...

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  • ...Männer auch.

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  • Vor allem die Verknüpfung von Gewalt und Sex wird kritisiert...

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  • ... auch die Verharmlosung von Inzest und Vergewaltigungen hinterlässt heutige Betrachter fassungslos.

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  • Produzent Hartwig hielt die Reihe für die Geschäftsidee seines Lebens. Finanziell zweifellos.

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