50 Jahre „Schulmädchen-Report“ : Exportschlager aus dem Schlafzimmer Lüsterne Mädchen, hilflose Männer: Vor 50 Jahren kommt der erste „Schulmädchen-Report“ in die Kinos. Die wissenschaftlich verbrämte Softpornoreihe ist ein Riesenerfolg. In Sachen Frauenbild aber alles andere als ein Ruhmesblatt.
21.10.2020, 16:11 Uhr Stuttgart
Hölzerne Darsteller, alberne Dialoge: 1970 kommt der erste Schulmädchen-Report in die Kinos.
Imago/United Archives Der erste Teil ist so erfolgreich, dass kaum ein Jahr später Teil 2 folgt.
Imago/United Archives Insgesamt werden 13 Teile gedreht...
Imago/United Archives ...ganz zu schweigen von zahlreichen Ablegern wie dem Hausfrauen-Report.
Imago/United Archives Allein den ersten Teil sehen sieben Millionen Kinogänger.
Imago/United Archives Weltweit locken die 13 Teile 100 Millionen Zuschauer in die Kinos.
Imago/United Archives Der Untertitel spricht meist die Eltern direkt an, doch mit einem Elternratgeber hat der „Schulmädchen-Report“ wenig zu tun.
Imago/United Archives Die Botschaft lautet: Frauen wollen immer...
Imago/United Archives ...Männer auch.
Imago/United Archives Vor allem die Verknüpfung von Gewalt und Sex wird kritisiert...
Imago/United Archives ... auch die Verharmlosung von Inzest und Vergewaltigungen hinterlässt heutige Betrachter fassungslos.
Imago/United Archives Produzent Hartwig hielt die Reihe für die Geschäftsidee seines Lebens. Finanziell zweifellos.
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