Amoktat in Schongau
: Bürgermeister: „Ein Tag, der uns alle verändert hat“

Schongau steht nach der Amoktat in einem Gymnasium unter Schock – und der Bürgermeister äußert sich mit bewegenden Worten.
Von
dpa
Schongau
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Ein Einsatzfahrzeug vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) steht auf dem Gelände der Feuerwehr, wo Betroffene und Angehörige nach einem Vorfall am Welfen-Gymnasium psychologisch betreut werden.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Nach mutmaßlicher Amoktat in Schongau sind zwei 13-jährige Schülerinnen schwer verletzt.
  • Verdächtig ist ein 16-jähriger Ex-Schüler, der mit einem Messer angegriffen haben soll.
  • Bürgermeister Thomas Schleich spricht von „einem Tag, der uns alle verändert hat“.
  • Schule soll weitergehen – Kriseninterventionsteams stehen für Gespräche bereit.
  • Einsatzkräfte wurden gedankt, Betroffenen und Angehörigen wird Unterstützung zugesichert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach der mutmaßlichen Amoktat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt der Schock tief. „Die Bilder dieses Tages werden uns noch lange begleiten“, schrieb der Erste Bürgermeister, Thomas Schleich, auf Instagram: „Ein Tag, der uns alle verändert hat“.

Zwei 13 Jahre alte Schülerinnen waren schwer verletzt worden, als sie – mutmaßlich von einem 16 Jahre alten, ehemaligen Mitschüler – mit einem Messer attackiert wurden.

„Das, wovor wir uns alle immer am meisten gefürchtet haben“

„Was wir am Welfen-Gymnasium erleben mussten, ist das, wovor wir uns alle immer am meisten gefürchtet haben“, schrieb Schleich, dankte den Einsatzkräften und versprach Schülern, Eltern und Lehrern: „Wir lassen Euch jetzt nicht allein.“

Das Unterstützungskommando (USK), spezialisierte Kräfte der bayerischen Polizei, stehen an einem Eingang zum Welfen-Gymnasium.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

An dem Gymnasium sollte die Schule nach der Gewalttat weitergehen. Kriseninterventionsteams sollen für Gespräche vor Ort sein und den Schülern und Lehrern helfen, um das zu verarbeiten, was am Mittwoch an ihrer Schule geschehen ist. 

„Wir werden Zeit brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten“, schrieb der Bürgermeister. „Aber wir werden diesen Weg gemeinsam gehen.“